Garten-Serie mit Sarah Fasolin: Letzter Teil Im Reich der Stauden

Gartenexpertin Sarah Fasolin hat bei Michael Schulz in Uettligen (BE) einen wunderschönen Staudengarten entdeckt.

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Gartenexpertin Sarah Fasolin in ihrem Reich. play
Expertin Sarah Fasolin führt durch Privatgärten. Aldo Elena

Michael Schulz (50) ist in Uettligen BE ein Kunststück gelungen. Denn stimmungsvolle Staudengärten anzulegen, ist alles andere als einfach.

Solche Gärten sieht man in der Schweiz selten, obwohl viele davon träumen: ein Feld mit Stauden und Gräsern, arrangiert zu einem kunstvoll gestalteten Bild. Eines, das sich von Frühling bis Herbst in Farbe und Form verändert, aber immer attraktiv bleibt. Der 50-jährige Michael Schulz beweist, dass dieses Meisterwerk nicht nur Profis gelingt. Er selber ist eigentlich Tänzer und war während seiner Aktiv-Karriere auf vielen Bühnen Europas zu sehen. Heute arbeitet er im Teilzeit-Pensum als Tanzpädagoge. Schon immer pflegte er eine zweite, grosse Leidenschaft: Gärten und Pflanzen, mit Vorliebe Stauden.

Samen aus ganz Europa

Anfangs hegte Schulz seine Pflanzen in der Wohnung, später in einem Hinterhof, danach in einem Schrebergarten, erst in einer, am Ende in drei Parzellen – bis ihm ein befreundeter Bio-Landwirt auf dessen Hof in Uettligen BE ein Stück Land zur Verfügung stellte. Nun verwirklicht Schulz dort gleich zwei Träume: den eines grossen Staudengartens und den einer eigenen kleinen Gärtnerei.

Von Gärtnereien aus ganz Europa lässt er sich Samen schicken, diese sät er aus und zieht die Keimlinge zu Jungpflanzen heran. Das Wissen dazu hat er sich selber angeeignet. «Selber auszusäen hat den Vorteil, dass es viel günstiger ist», sagt er – für die Bepflanzung seines 3000 Quadratmeter grossen Gartens ein wichtiges Kriterium. Nun kommen auf seiner Bühne Riesenschleierkraut, Witwenblumen, Steppenkerzen, Phlox und viele andere zu einem Auftritt.

Lustvoll kreiert

Die Einteilung des Gartens ist keiner strengen Regie unterworfen, sie ist «aus purer Lust» entstanden, wie Schulz sagt. Die Anordnung der Pflanzen hingegen ist wohlüberlegt – damit sie farblich zusammenpassen und sich hohe und kleine Stauden gegenseitig ergänzen respektive zur Geltung bringen.

Und schliesslich sollen Solisten so stehen, dass sie stets eine gute Figur machen – auch dann, wenn ihre Hauptblüte vorbei ist und sie nur noch mit ihren Samenständen eine Weile die Szenerie mitprägen.

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Publiziert am 20.06.2016 | Aktualisiert am 20.06.2016
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