«WRC 6» angespielt Rallye-Game mit gewaltigem Potenzial

Als Erstlingsgame eines neuen Studios musste «WRC 5» einiges an Kritik einstecken. Mit dem Nachfolger soll nun alles besser werden. Beim Anspielen hinterlässt «WRC 6» jedenfalls schon mal einen starken Eindruck.

Trailer zu «WRC 6»

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Übersicht

Wenns um Rallye-Sport geht, kommt man momentan nicht an «Dirt Rally» vorbei, das mit einem realistischen Fahrmodell vor allem Simulations-Fans vor den PC oder das TV-Gerät bringt. Die Spiele mit der offiziellen «World Rallye Championship» sind allerdings seit Beginn nie über den Durchschnitt hinausgekommen – nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Dies gilt auch für das im letzten Jahr erschienene «WRC 5», das allerdings von Grund auf neu entwickelt wurde. Mit den weiteren Fortschritten seit der letzten Ausgabe hat «WRC 6» das Potenzial, sich aus dem Durchschnitt zu verabschieden und ein richtig gutes Game zu werden.

Screenshots zu «WRC 6»

 

Gameplay

Da sich der echte WRC-Kalender nicht gross verändert hat, sind die insgesamt 14 Strecken grösstenteils gleich geblieben. Einzig China ist in echt und auch im Spiel dazugekommen. Dafür sieht das Game im Vergleich zum Vorjahr viel besser aus. Vor allem auf Dreckunterlagen ist die Strecke nun viel holpriger. Optisch sind zum Beispiel einzelne Kieselsteine zu erkennen, und auch beim Fahren spürt man, dass die Autos viel unruhiger sind als bisher. Dank neuer Grafiktechnologie für die Umgebung sehen die Strecken nun auch abseits des Strassenrands viel detaillierter aus egal, ob man durch einen Wald durch eine Staublandschaft brettert. Gleiches gilt auch für die Zuschauer an der Strecke, die sich realistisch in die Umgebung einfügen.

Aber auch unter der Haube hat sich einiges getan. So hat man die Modelle für die Aufhängung und das Differential neu entwickelt. Auch der Einfluss des Turboladers soll nun realistischer ins Game einfliessen. Baut man zudem einen Crash, ist der Schaden basierend auf dem Impact detaillierter auf der Karosserie zu sehen. Auch sämtliche Sounds hat man neu aufgenommen. So hört sich der Beifahrer nicht mehr nach Roboterstimme an. Dabei kann der Spieler zwischen zwei verschiedenen Arten von Anweisungen – für Anfänger und für Profis – auswählen. Auch die Motorengeräusche der Fahrzeuge hören sich wuchtiger an als im letzten Spiel.

play

 

Beim Anspielen zeigt sich, dass die Steuerung arcadiger und zugängerfreundlicher ist, als bei der «Dirt»-Konkurrenz. Bei einer Special Stage der Wales-Rallye sind zum Beispiel die Bremswege vor verschiedenen Schikanen relativ kurz. Auch sonst fahren sich die Autos problemlos. Dies ist auch nötig. Denn im Vergleich zum Vorgänger sind die Strassen realistischerweise enger geworden.

Fazit

Nein, das Rad neu erfunden haben die Entwickler in «WRC 6» nicht. Stattdessen haben sich die Entwickler darauf konzentriert, das Spiel in vielen Bereichen zu verbessern. Unserem ersten Eindruck zufolge ist die zu grossen Teilen auch gelungen. Das Game sieht nicht nur schöner aus, sondern fährt sich auch um einiges besser als früher. Bleibt nur die Frage, ob auch das Drumherum wie Karriere oder weitere motivierende Modi passten. Erscheinen soll der Rallye-Titel am 7. Oktober 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 08.08.2016 | Aktualisiert am 08.08.2016
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