«Watch Dogs 2» angespielt Hacker nehmen San Francisco ins Visier

Neue Stadt, neuer Protagonist, neue Story: In «Watch Dogs 2» darf man sich auf einige Veränderungen freuen. Wir haben den Hacker-Shooter an der E3 angespielt.

Trailer zu «Watch Dogs 2»

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«Watch Dogs 2» vorbestellen

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Übersicht

Nach Chicago im Vorgänger spielt «Watch Dogs 2» nun in San Francisco und Umgebung. Auch dort wacht das Computer-System Ctos über die Einwohner. Der neue Protagonist Marcus Holloway wird seit frühster Jugend von Ctos eines Verbrechens bezichtigt, das er nicht begangen hat. Dies treibt Marcus dazu, dem Hacker-Kollektiv Dedsec beizutreten, das den Überwachungsstaat attackiert. Eines dessen Projekte ist es, einen Politiker zu stoppen, der die Wahlen mit Hilfe eines Social-Network-Betreibers manipulieren will.

Screenshots

 

Gameplay

Unsere Demo beginnt am Coit Tower in San Francisco. Dort lassen wir eine Drohne in die Lüfte steigen, wobei wir schon mal eine brillante Aussicht geniessen. So sind in der Ferne die Golden-Gate-Bridge und auch Oakland zu erkennen, das ebenfalls Teil der Spielwelt ist. Im fertigen Spiel soll auch die legendäre Gefängnis-Insel Alcatraz begehbar sein. In der Demo mussten wir uns auf die etwas nähere Umgebung beschränken.

Dafür können wir mit Marcus schon mal die ersten Gadgets ausprobieren. Am Coit Tower zapft jemand Daten ab und verkaufte sie an den höchsten Bieter. Mit einem speziellen Sensor kann man die ganze Umgebung nach elektronischen Datenquellen absuchen, die dann in der blau gehaltenen Ansicht gelb aufleuchten. Schliesslich finden wir eine Wanze an der Spitze des Turms, die wir dann auch gleich mit der sowieso schon einsatzbereiten Drohne hacken. Wie im Vorgänger kann man auch sämtliche Handys abhören oder Chats mitverfolgen, was diesmal zu vielen Nebenmissionen führen soll. Dazu lassen sich nun auch Autos fernsteuern. Allerdings kann man dabei nicht auf die normale Fahrzeugsteuerung zurückgreifen, sondern muss diese mit den Controller-Tasten auf der rechten Seite durch die Stadt navigieren. Beim ersten Anspielen führt dies noch zu relativ ungelenken Manövern.

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Apropos Fahrzeugsteuerung, einem der grössten Kritikpunkte im Vorgänger: Wir sind mit Marcus vom Coit Tower zur Fisherman’s Wharf gefahren und stellen fest, dass sich die Autos besser steuern als bisher, aber immer noch schlechter, wie man es zum Beispiel von «GTA» her kennt. So konnten wir die Fahrt zum Hafen problemlos zurücklegen, ohne allerdings zu sehr aufs Gaspedal drücken zu müssen. Wie es dann bei allfälligen Verfolgungsjagden aussieht, muss sich erst noch zeigen.

Am Ufer angekommen sehen wir einen weiteren Spieler, mit dem wir dieses Mal auch gemeinsam Missionen lösen dürfen. Davon ausgenommen ist die Hauptgeschichte, die sich nur an Solisten richtet. In der Demo müssen wir Daten in einem Gang-Viertel beschaffen. Und hier zeigt sich die grosse Vielfalt des Spiels. So erkunden wir zunächst mit der Drohne die Nachbarschaft und tasern dabei schon die ersten Feinde. Zusätzlich versteht sich auch Marcus ziemlich gut aufs Schleichen. Für ein Ablenkungsmanöver sorgen wir, indem wir sämtliche Handys in der Umgebung gleichzeitig klingeln lassen. Mit einem ferngesteuerten Fahrzeug brettern wir einmal quer durch die Gegnerhorden. Und falls dies nicht reicht, lässt sich auch noch eine verfeindete Gang rufen, die hier ein wildes Feuergefecht auslöst – alles ohne dass Marcus bisher entdeckt wurde. Schliesslich gelangen wir ohne grossen Aufwand an die Daten und können so die Mission abschliessen.

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Für jede erledigte Mission gibt es zusätzliche Follower für Deadsec. Dies erlaubt der Hackergruppe ein grösseres Budget, womit mehr Gadgets zum Einsatz kommen. Ansonsten verabschiedet sich Ubisoft aber von seinem bisherigen Open-World-System. So müssen wir keine Türme mehr erklimmen, um allfällige Aufgaben und wichtige Punkte auf der Karte aufzudecken. Stattdessen werden zum Beispiel die Missionen erst angezeigt, wenn man sie zuvor entdeckt hat.

Fazit

Viele der Schwächen des Vorgängers scheint Ubisoft in «Watch Dogs 2» ausgemerzt zu haben. Die Autos steuern sich besser, wenn auch noch nicht perfekt. Die Spielwelt in Kalifornien ist um einiges einladender als jene in Chicago. Und obendrein scheint auch Protagonist Marcus Holloway um einiges charismatischer und cooler zu sein als der superlangweilige Aiden Pearce im ersten Spiel. Zudem konzentrieren sich die Entwickler offenbar mehr auf die eigentliche Welt, als mit Smartphone-App und unpassenden Minispielen das Game in die falsche Richtung aufblähen zu wollen. Ob auch die Hauptstory überzeugt, erfahren wir wohl am 15. November 2016, wenn das Spiel für PC, PS4 und Xbox erscheinen soll.

Publiziert am 07.07.2016 | Aktualisiert am 07.07.2016
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