Vorschau: «Xcom 2» Hier sind die Menschen in der Defensive

Mit «Xcom 2» arbeiten die Rundenstrategie-Spezialisten von Firaxis Games an einer Fortsetzung zu «Xcom – Unknown Enemy». Und darin hat die Menschheit definitiv nichts zu lachen.

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Übersicht
Zwanzig Jahre nach dem unerfreulichen Erstkontakt mit einer ausserirdischen Spezies leben die Menschen auf der Erde nun als Sklaven der Aliens. Die Militärorganisation Xcom ist grösstenteils zerschlagen. Allerdings gelingt es einigen Mitgliedern, den seit 20 Jahren im kryogenischen Tiefschlaf ruhenden Commander aufzuwecken. Dieser hat nun die Aufgabe, eine neue Xcom-Einheit aufzubauen und die Aliens dorthin zurückzuschicken, wo sie herkamen – in die Tiefen des Weltraums.

Gameplay
Einen Vorteil hat die Alien-Invasion. So finden die Menschen ein riesiges Raumschiff, das es in einer der ersten Missionen einzunehmen gilt. Kurzerhand wird das Ufo zum neuen Hauptquartier der noch zu entstehenden Xcom umfunktioniert. Das Innenleben gleicht dabei der Zentrale aus dem Vorgänger. Sowohl der Forschungsleiter Dr. Tygan als auch die Chefingenieurin Lily Shen möchten möglichst viele Ressourcen, um neue Technologien zu erforschen und neue Munitionstypen und Granaten zu entwickeln. Hier muss der Spieler das knapp vorhandene Geld und Personal richtig einteilen.

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Der wichtigste Teil der Armee sind die Soldaten. Diese lassen sich rekrutieren oder in der eigenen Kaserne ausbilden, was allerdings einiges an Zeit braucht. In einem Grossteil der Anfangsmissionen geht es dann auch darum, Widerstandsnester auszumachen und dort Personal und Soldaten für die Xcom anzuwerben. Neu im zweiten Teil: Das Hauptquartier ist mobil und lässt sich kreuz und quer über den Globus zu den Einsatzorten manövrieren. Allerdings gibt es oft verschiedene Missionen zur Auswahl, die man aufgrund der voranschreitenden Zeit niemals alle erledigen kann. Auch hier muss der Spieler entscheiden, welche Aufträge er als wichtiger erachtet.

Umfangreicher sind die Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Soldaten. So kann man ihnen nun verschiedene Gesichter, Frisuren oder Tattoos zuweisen. Auch die Rüstungen lassen sich individuell anpassen – genauso wie die Waffen, bei denen man zum Beispiel wählen kann, ob sie automatisch nachladen oder eine genauere Zielvorrichtung erhalten. Bei jedem Levelaufstieg kann man dem Soldaten eine von zwei möglichen Fertigkeiten zuweisen. Erfahrung gibts jetzt nicht mehr nur im Kampfeinsatz, sondern auch, wenn die Truppen auf dem Trainingsgelände im Hauptquartier unterwegs sind.

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Die rundenbasierten Kämpfe gehen dieses Mal teilweise in zufallsgenerierten Umgebungen über die Bühne. Dabei kommen Drohnen zum Einsatz, die den eigenen Truppen zum Beispiel ein Schutzschild verleihen oder sie während des Gefechts heilen. Aber auch feindliche Geschütztürme lassen sich mit den kleinen Flugdingern hacken, damit sie die Aliens statt die Menschen unter Beschuss nehmen. Ansonsten dürften sich Fans des Vorgängers hier schnell zurechtfinden. So sind zum Beispiel Deckungen im Spiel wieder mit Schild-Symbolen markiert, und bei sämtlichen Angriffen ist anhand einer Prozentzahl schon im Voraus erkennbar, wie hoch die Erfolgsaussichten der Attacke sind.

Publiziert am 06.10.2015 | Aktualisiert am 06.10.2015

Fazit

Besonders die zufallsgenerierten Schlachtfelder könnten in «Xcom 2» extrem dazu motivieren, das Game mehrere Male in Angriff zu nehmen. Auch sonst können die gezeigten Ausschnitte überzeugen. So ist beispielsweise die Basis um einiges lebendiger inszeniert, indem Forscher oder Soldaten tatsächlich bei ihrer Arbeit und beim Training gezeigt werden. Mit den zusätzlichen Ausrüstungsoptionen dürfte auch das Gameplay nochmals etwas komplexer werden. Erscheinen soll der Rundenstrategie-Titel am 5. Februar 2016 für den PC.

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