Vorschau: «Total War – Warhammer» Schlachten mit Orks statt Ost-Römern

Die Strategiereihe «Total War» war bisher bekannt für ihre historisch akkuraten Schlachten zur Römerzeit oder im feudalen Japan. Nun machen die Entwickler einen Abstecher ins «Warhammer»-Fantasy-Universum. Eine Art Traumhochzeit für Gamer, wie sich an der E3 zeigt.

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Übersicht
Bei «Total War – Warhammer» gehts zwar kriegerisch zu und her. Dass das Wort «War» zweimal im Titel vorkommt hat aber mehr mit den beiden Ursprüngen des Spiels zu tun. Das Fantasy-Universum «Warhammer» wurde 1983 als Tabletop-Spiel veröffentlicht, bei dem zwei Spieler ihre (echten) Figürchen nach vorgefertigten Regeln über das als Plan dargestellte Schlachtfed ziehen. «Shogun – Total War» war im Jahr 2000 hingegen der Startschuss zur gleichnamigen Strategie-Reihe, bei dem im Japan des 16. Jahrhunderts verschiedene einflussreiche Feudalherren um die Vorherrschaft kämpfen. Im Jahr 2016 erscheint nun das Crossover der beiden Reihen. An der E3 haben wir mit den Entwicklern eine frühe Alpha-Version des Spiels angeschaut – und die hinterliess bereits mächtig Eindruck.

Gameplay
In der gezeigten Szene treten die Grünhäute – primär Orks und Goblins – gegen das menschliche Empire an, was entfernt an die «Herr der Ringe»-Schlacht bei Helms Klamm erinnert. Wie bereits bei den historischen Spielen erfinden die Entwickler auch hier keine neuen Dinge, sondern halten sich an das umfangreich beschriebene «Warhammer»-Szenario, wenn es um Einheiten, Orte und Story geht.

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Wie in den anderen «Total War»-Ausgaben können die Spieler nach Belieben ihre Einheiten übers Schlachtfeld dirigieren. So zieht das Imperium wie eine klassische Mittelalter-Armee mit Fusssoldaten, berittenen Einheiten und mit Knarren, Lanzen und Speeren in die Schlacht. Eher zum Fantasy-Grundgerüst passt, dass der Anführer schon mal auf einem Greif über das Schlachtfeld fliegt oder einer der Helden mit seiner Fertigkeit einen Meteor auf dem Schlachtfeld einschlagen lässt.

Vielfältiger zeigen sich die Einheiten der Grünhäute. Hier läuft schon mal ein Riese mit, der sich mit wilden Armschwingern durch die menschlichen Truppen pflügt. Während viele Orks das Empire auf Wildschweinen attackieren, reiten die Goblins auf Riesenspinnen an die Front – oder lassen sich aus Katapulten schiessen, um dann mit selbstgebauten Flügeln den Luftraum zu kontrollieren. Sowieso sind Flugeinheiten eine Premiere für die Serie, was zusammen mit der von den Schamanen eingesetzten Magie zu vielen strategischen Optionen führt.

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Jede Fraktion, also auch die Zwerge und die Untoten, besitzen Heldenfiguren. Diese nehmen aktiv an der Schlacht teil und verfügen über tiefe Fähigkeitenbäume, die sich im Verlauf des Spiels weiter ausbauen lassen. Und im Gegensatz zu den bisherigen «Total War»-Generälen können sie auch nicht sterben. Stattdessen werden sie auf dem Schlachtfeld höchstens verletzt, können dann am nächsten Gefecht aber wieder teilnehmen.

Publiziert am 07.07.2015 | Aktualisiert am 07.07.2015

Fazit

Fans des «Warhammer»-Universums werden sämtliche Einheiten und Helden auf Anhieb wiedererkennen. Für «Total War»-Anhänger hat das Game mit Flugeinheiten und Magie einiges an ungewohnten Dingen zu bieten. Zudem ist die Inszenierung um einiges brutaler, etwa wenn einer der Riesen durch die Reihen wütet und einem Angehörigen des Empire schon mal den Kopf abreisst. Optisch sieht das Ganze schon so gut aus, dass es selbst «Total War – Attila» in den Schatten stellt. Noch nichts gesehen haben wir von der Kampagnen-Karte. So sind wir gespannt, ob es neben den vier Hauptvölkern, wie für die Reihe typisch, auch eine riesige Anzahl von kleinen Stämmen oder Horden gibt. Erscheinen soll «Total War – Warhammer» im Laufe des nächsten Jahres für den PC.

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