Vorschau: «Space Hulk – Deathwing» Ballern auf interstellarer Müllhalde

Der Sci-Fi-Shooter «Space Hulk – Deathwing» entführt die Spieler auf einen Klumpen von verunfallten Raumschiffen und Asteroiden. Allerdings ist die Umgebung nicht ganz so leblos, wie es zuerst den Anschein macht.

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Darum gehts
Basierend auf dem Tabletop-Brettspiel «Warhammer 40’000» ist «Space Hulk – Deathwing» ein Shooter, der in den Weiten des Weltraums spielt. Dort sind die sogenannten Space Hulks gigantische Ansammlungen von Raumschiff-Wracks und Asteroiden, die sich über viele Jahre an bestimmten Orten im All gebildet haben. Der Spieler muss als Mitglied der Deathwing-Abteilung der Space Marines einen dieser «Schrotthaufen» erkunden und immer tiefer in dessen Zentrum vorstossen.

So spielt sichs
Der Space Hulk lässt sich alleine oder mit bis zu drei Mitsspielern erkunden, wobei die übrigen Deathwing-Mitglieder vom Game gesteuert werden. Als Umgebung dienen die verwüsteten Raumschiffe. Zwischendurch gilt es aber, auch die Mine eines Asteroiden zu erforschen. Im gezeigten Abschnitt sind die Helden in einem riesigen Labyrinth aus grösseren Hallen und Gängen unterwegs, wobei schon mal eine Alien-Statue oder eine seltsame mechanische Anlagen mit riesigen Zahnräder die Umgebung ziert. Zum Glück lässt sich jederzeit eine Karte zu Rate ziehen.

Die Bewegungen der Space Marines sind relativ langsam und wirken so, als ob man tatsächlich einen dick gerüsteten Krieger durch die Umgebung steuert. Das umfangreiche Waffenarsenal reicht von verschiedenen Knarren über einen Flammenwerfer bis hin zur Plasma-Kanone. Alternativ kann man auch mit Speer, Hammer oder Kolben sowie einem Schild in den Nahkampf gehen. Allerdings muss man sich die Waffen zuerst mit Erfahrungspunkten freischalten – genauso wie die in fünf Bäumen unterteilten Fertigkeiten. Ein Durchgang reicht allerdings nicht, um alles zu erhalten.

Die Platzierung der feindlichen Monster ist dynamisch. So können sie in den zehn Levels jedes Mal wieder an einer anderen Stelle auftauchen. Einzelne Aliens verfügen zudem über eine Schwarmintelligenz. Entdeckt eines den Spieler, wissen auch alle anderen, wo er sich befindet, und bewegen sich auf ihn zu, wobei die Gegner schon mal unter einem Gitterboden sichtbar vorbeikrabbeln. Sollten die Space Marines zur Flucht gezwungen werden, können sie auch Türen oder Durchgänge hinter sich schliessen und so die Monster abhängen.

Statt Lebensenergie besitzen sowohl Helden als auch Monster Prozentanzeigen für die verschiedenen Körperteile. Fällt ein Wert dabei auf null, kann man nicht mehr rennen oder zielen. Erwischt es hingegen den Kopf, heisst es Game Over. Beeindruckend für das rund 15-köpfige Entwicklerteam ist die auf der Unreal Engine 4 basierende Optik. Die gruseligen Umgebungen sind höchst detailreich in Szene gesetzt und mit vielen Licht-/Schatteneffekten versehen.

Publiziert am 25.02.2015 | Aktualisiert am 25.02.2015

Fazit

Der Sci-Fi-Shooter hinterlässt sowohl optisch als auch mit seinen innovativen Gameplay-Konzepten einen tollen Eindruck. Allerdings dürfte das eher gemächliche Tempo nicht jedermanns Sache sein. Zudem haben wir noch keinen Schimmer, ob und in welchem Rahmen eine Story im Game erzählt wird oder ob es sich nur um eine mehr oder weniger lose Aneinanderreihung von Leveln handelt. Aufgrund der tollen Atmosphäre ist «Space Hulk – Deathwing» aber jedenfalls einen Blick wert. Erscheinen soll das Spiel Ende Jahr für PC, PS4 und Xbox One.

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1 Kommentare
  • Claudio  Kälin aus Buchs
    25.02.2015
    Der Deathwing ist der innere Kreis der Dark Angels, Space Hulks entstehen meist im WARP und die knarren heissen Bolter. Soweit man auf den Bildern sehen kann handelt es sich um einen Scriptor mit Energiewaffe der Herr in Dunkelblau und einen Trupp in Terminatorrüstung normal für den Deathwing mit Sturmbolter und einer Trägt eine Sturmkanone. Was ich an Games Workshop so liebe ist die detailgenauigkeit. Wenn es irgendwo geschrieben ist muss es genau 1:1 umgesetzt werden. Freue mich drauf