Vorschau: Sniper – Ghost Warrior 3 Vorbereitung ist die halbe Miete

Eine Shooter-Präsentation, bei der nur ein einziger Schuss fällt? Genau das gab es an der Gamescom bei «Sniper – Ghost Warrior 3» zu sehen. Wir erklären, warum wir uns auch ohne gezeigte Action auf das Spiel freuen.

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Übersicht
Im Game proben Separatisten in Georgien den Aufstand gegen die Regierung. Mit von der Partie ist auch der US-Militäragent Jonathan North, der im Einsatz nur als russischer Söldner Alexei bekannt ist. Neben seinem Auftrag hat er allerdings auch ein persönliches Anliegen: Sein Bruder ging vor Ort im Einsatz verloren und gilt seither als vermisst.

Gameplay
Zu ersten Mal spielt die Scharfschützen-Reihe in einer offenen Welt, die sich frei bereisen lässt und neben einer Hauptgeschichte auch weitere Missionen und Nebenaktivitäten zu bieten hat. So muss man zum Beispiel in der Umgebung Items sammeln, um eigene Munition herzustellen. Darunter sind neben Hohlmantel-Geschossen und panzerbrechender Munition auch Geschosse zu finden, die sich während des Flugs noch leicht lenken lassen. Das ist übrigens keine Science-Fiction, denn genau solche Munition wird momentan vom US-Militärforschungs-Institut Darpa entwickelt.

Beim aktuellen Einsatz war allerdings die Wahl der Waffe wichtiger. Im gezeigten Ausschnitt gilt es, die Hochzeit eines Separatistenführers zu überwachen. Der Witz daran: Die Aufständigen rechnen fest mit einer Regierungsattacke. Deshalb haben sie auch einen Journalisten davon überzeugt, vor Ort Videos zu machen und diese möglichst viral über die ganze Welt zu verbreiten. Jonathans Auftrag ist es, auf der einen Seite des Dorfes zwei Brücken und einen Fluss zu überwachen und möglichst viele Gegner aufzuhalten. Jede zur Wahl stehende Waffe besitzt verschiedene Werte in Sachen Lärm, Feuerrate, Mobilität und Magazingrösse. Im vorliegenden Fall mit drei zu kontrollierenden Punkten ist die Mobilität wichtig. Im Gegensatz dazu wissen die Gegner schon, dass wir da sind, deshalb ist die Lärmstatistik zu vernachlässigen.

Danach gilt es, den Kampfplatz vorzubereiten. So kann man Minen platzieren. Dabei sollte man nicht erwarten, dass die Gegner darüberfahren, denn auch diese haben ein Gehirn im Kopf. Allerdings schneidet man ihnen so effektiv den Weg ab, und im besten Fall steigen sie aus ihren Fahrzeugen aus und zeigen sich dem Sniper-Schützen auf dem Präsentierteller. Zusätzlich lassen sich auf sämtlichen Dächern des Dorfes Sniper-Nester aufstellen. Je höher das gewählte Gebäude ist, desto besser ist die Übersicht. Dafür hat man aber auch länger, bis man wieder zurück am Boden ist, wenn man an einen anderen Ort gelangen muss. Das Dach der Kirche ist deshalb nur bedingt geeignet. Die Brücken kann man zusätzlich auch mit C4-Sprengstoff versetzen, um diese im perfekten Zeitpunkt zum Einsturz zu bringen.

Zum Schluss der Demo fiel dann doch noch ein Schuss. Aber nicht von Jonathan. Stattdessen eröffnete während der Hochzeitszeremonie einer der anderen Begleiter des Separatistenführers das Feuer auf ihn. Offenbar ist der Amerikaner nicht der einzige Agent in der Reihe der Aufständischen. Mit diesem Cliffhanger endete dann schliesslich die Präsentation.

Publiziert am 06.08.2015 | Aktualisiert am 06.08.2015

Fazit

Schnell ist klar, dass es keinen korrekten Weg gibt, den Einsatz vorzubereiten. Stattdessen finden sich im Spiel viele Elemente, bei denen der Spieler freie Hand hat – egal ob es sich um die Waffen- und Munitionswahl oder die Platzierung von Minen, Sprengsätzen und Snipernestern handelt. Aber auch das Wetter und die Tageszeit spielen bei vielen Einsätzen eine wichtige Rolle. Zusammen mit der grossen, offenen Welt, die sich abseits der Geschichte beliebig erkunden lässt, scheint «Sniper – Ghost Warrior 3» das mit Abstand beste und ambitionierteste Spiel der bisher eher mittelmässigen Reihe zu werden. Erscheinen soll das Game im frühen Sommer 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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