Vorschau: «Rise of the Tomb Raider» Lara Croft ist jetzt auch ein Sprachgenie

Microsoft zeigte nach seiner Gamescom-Präsentation hinter verschlossenen Türen nochmals einen neuen Ausschnitt aus «Rise of the Tomb Raider». Statt im verschneiten Sibirien musste sich Lara darin im heissen Syrien zurechtfinden.

Microsoft-Präsentation an der Gamescom

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Übersicht
Während Lara Croft im 2013er-Titel «Tomb Raider» noch als unerfahrene Jungarchäologin ihr Abenteuer bestreiten musste, geht sie in «Rise of the Romb Raider» bereits als ausgebuffte Überlebenskämpferin auf ihre erste eigene Expedition. Diese führt sie nicht nur, wie bereits bekannt, ins winterliche Sibirien – sondern kurz nach dem Start des Spiels auch ins nordwestliche Grenzgebiet von Syrien. Dort geht sie den ersten Spuren nach, um später die mysteriöse Stadt Kitezh zu finden.

Gameplay
Der gezeigte Ausschnitt beginnt mit einer Fahrt im Jeep auf einer Strasse an einer Felswand entlang, wobei Lara und ihr Chauffeur schon bald von einem bewaffneten Helikopter ins Visier genommen werden. Eine Kugel trifft den Begleiter, bevor sich das Fahrzeug überschlägt und sich Lara blutend in Sicherheit bringen kann. Ein erster Blick in die Tiefe offenbart die hervorragende Fernsicht. So ist weit in der Ferne eine riesige Stadt zu erkennen – inklusive Explosionen, die vom Krieg her stammen.

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Lara hat allerdings ein anderes Ziel im Auge: Im Gegensatz zum Vorgänger sollen die unterirdischen Abschnitte – die Tombs – wieder eine grössere Rolle spielen. Eine Kletterpartie in schwindelerregender Höhe entfernt, findet Lara schliesslich den Eingang zur Höhle, die sie sofort mit der blauen Neonlampe in Augenschein nimmt. Neu im Spiel: Indem Lara Gegenstände anschaut, lernt sie jetzt verschiedene Sprachen. Im gezeigten Fall liess ein Gemälde ihr Talent für Griechisch steigen. Damit kann sie später in den entsprechenden Sprachen geschriebene Hinweise übersetzen, die sie zu geheimen Abschnitten führen.

Hinter der Höhle wartet schliesslich ein geheimes und grün bewachsenes Tal auf die Archäologin, wo ein Tempel zum Erkunden einlädt. Allerdings ist dieser gespickt mit Fallen und Rätseln. Als kleine Vorwarnung gibts mal einen herunterfallenden Felsblock, der Lara nur knapp verfehlt. Danach bricht auch mal ein Boden unter der Heldin weg, stürzt eine Brücke ein oder kippt ein Pfeiler, an dem sie hängt, zur Seite. Hier ist vom Spieler schnelle Reaktion gefragt – und auch Zielvermögen. Etwa wenn es gilt, eine Falle mittels Durchschiessens eines Seils zu entschärfen, damit Lara nicht von einem Steinquader zerquetscht wird.

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Zwischendurch muss die Action-Archäologin wie in den alten Spielen auch Rätsel lösen. So muss sie zum Beispiel mittels Pickeln eines Lochs in die Wand Wasser in einen Raum lassen, um ein darauf schwimmendes Floss anzuheben, und danach schnell durchs Wasser tauchen, damit sie nicht ertrinkt. Besonders eine Fluchtsequenz zum Schluss der Demo ist äusserst spektakulär inszeniert. Wasser dringt links und rechts durch Löcher im Felsen ein. Lara muss sich ausserhalb des Tempels hinter einer Säule verstecken, damit die riesigen Wassermassen ohne Schaden an ihr vorbeifliessen.

Publiziert am 05.08.2015 | Aktualisiert am 05.08.2015

Fazit

Nach den gezeigten Szenen gehört «Rise of the Tomb Raider» für uns endgültig zu den meisterwarteten Spielen in diesem Herbst. Sowohl die Optik, als auch die Inszenierung und die Inhalte vermögen zu überzeugen. Besonders dass es wieder mehr und umfangreichere Abschnitte in unterirdischen Höhlen und Katakomben geben soll, hören wir gerne. Aber auch sonst macht das Game gegenüber dem schon hervorragenden Vorgänger beim Stealth-Gameplay und der bis zu drei Mal grösseren Umgebungen nochmals Fortschritte. Erscheinen soll «Rise of the Tomb Raider» am 10. November 2015 für Xbox One und Xbox 360.

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1 Kommentare
  • Tobias  Grütter 05.08.2015
    Jetzt müssen die Entwickler nur noch die Balance aus Kabumm-Krawall und faszinierenden Grab-Kletter-Rätsel-Einlagen hinbekommen, dann könnte Rise of the Tomb Raider das bislang beste Tomb Raider werden. Oder wie es ein anderer Kommentierer schon beschrieb: «Weckt uns, wenn die PC-Version verfügbar ist.»