Vorschau: «Need for Speed» Das soll der ultimative Racer werden

Einfach nur «Need for Speed»? Ohne Zusatztitel? Genau das. Denn die neue Ausgabe des Action-Racers soll eine Art «Best of» aller bisherigen Titel werden. Wir haben das Game an der E3 angeschaut.

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Übersicht
Anno 1994 erschien der allererste Teil der Racing-Reihe unter dem Titel «The Need for Speed», damals noch für die verschiedenen 3DO-Plattformen von Panasonic oder Sanyo. 21 Jahre später soll nun das ultimative «Need for Speed» erscheinen, das die verschiedenen Unterreihen in ein Game packt. So besitzt das Game nächtliche Strassenrenn-Action wie «Underground», heisse Polizei-Verfolgungsjagden wie «Hot Pursuit» und auch eine offene Welt wie zum Beispiel das vor zwei Jahren erschienene «Rivals».

Gameplay
Die Demo beginnt in der Garage und die beeindruckt gleich doppelt. So sind wir sicher, dass die Introsequenz eine echte Filmszene mit realen Schauspielern war. Der Übergang zur Gamegrafik geschah allerdings völlig nahtlos. Ohne erkennbaren Wechsel in der Optik konnte man plötzlich die Karre tunen.

Und hier gab es dann gleich die zweite Überraschung: Die Einstellungsmöglichkeiten der Autos sind gigantisch. So kann man bestimmt an 20 verschiedenen Orten an der eigenen Karre rumfummeln, egal ob man den Reifendruck einstellt, in mehrere Lagen dem Auto einen neuen Anstrich verpasst, oder sich für einen von über 100 verschiedenen Felgen entscheidet. Kurz: Alleine in der Garage dürften Interessierte längere Zeit verbringen – auch um die Performance der Autos zu verbessern. Eine wichtige Entscheidung ist, ob man mit mehr Grip oder besser zu handhabenden Drifts auf die Strasse möchte. Hier kann man mit einem Regler das Spiel genau auf seine Bedürfnisse abstimmen.

play

 

Das eigentliche Spiel geht in Ventura City über die Bühne, wobei die Umgebung doppelt so gross wie jene von «Rivals» sein soll. Zudem kann man sich für fünf verschiedene Geschichten mit den Titeln «Speed», «Style», «Crew», «Build» und «Outlaw» entscheiden. Was sich genau dahinter verbirgt, wollten die Entwickler zwar noch nicht zeigen, allerdings dürfte aufgrund der Namen klar sein, wohin thematisch die Reise geht. Ziel des Spiels ist es schliesslich, durch Fortschritt in allen fünf Bereichen zur grossen Autorenn-Ikone aufzusteigen.

Auf der Strasse selbst sieht das Game zwar nicht mehr ganz so fotorealistisch, aber immer noch beeindruckend aus. In den nächtlichen Umgebungen spiegeln sich zum Beispiel die Lichter auf dem Asphalt. Aber auch die Automodelle sehen absolut spektakulär aus, wobei im Dunkeln die reflektierte Umgebung auf dem Lack besonders gut zur Geltung kommt.

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Neben dem Gewinnen von Rennen und Drift-Events ist das Ziel während des Spiels, möglichst viele Reputations-Punkte einzufahren. Dies funktioniert ähnlich wie in anderen Action-Racern, indem man heisse Drifts hinlegt oder ein möglichst hohes Tempo fährt. Eher ungewöhnlich ist, dass man auch für das Tunen in der Garage oder für soziale Aktionen mit anderen Spielern belohnt wird. So dürfte «Need for Speed» nicht nur für ausgebuffte Rennprofis, sondern auch für Bastler und Online-Raser etwas zu bieten haben.

Publiziert am 29.06.2015 | Aktualisiert am 29.06.2015

Fazit

Auch dem neuen «Need for Speed» merkt man an, dass bei der schwedischen Firma Ghost Games viele ehemalige «Burnout»-Entwickler angestellt sind. Der Racer verfügt nicht nur über eine hervorragende Optik, sondern bietet auch auf der Strasse spektakuläre Action. Ob die Fahrer, die sich für mehr Drift oder mehr Grip entscheiden, sich tatsächlich wie erhofft auf Augenhöhe messen, muss sich aber erst noch zeigen. Genauso, wie man in den Online-Rennen bei unterschiedlich getunten Autos für Chancengleichheit sorgen will. Die Basis ist aber gelegt und so freuen wir uns auf den 5. November 2015, wenn wir auf dem PC, auf der PS4 und auf der Xbox One aufs Gaspedal drücken dürfen.

Weitere Previews

Sword Coast Legends (Video) – 20.10.15
Assassin's Creed – Syndicate (Video) – 23.10.15
Halo 5 – Guardians – 27.10.15
Anno 2205 – 3.11.15
Need for Speed (Video) – 5.11.15
Fallout 4 (Video) – 10.11.15
Rise of the Tomb Raider (Video) – 13.11.15
Star Wars – Battlefront (Video) – 19.11.15
Rainbow Six Siege (Video) – 1.12.15
Just Cause 3 (Video) – 1.12.15
Fable Legends – 2015
The Division (Video) – 8.3.16
Hitman (Video) – 11.3.16
Uncharted 4 – A Thief's End (Video) – 19.3.16
Dark Souls 3 (Video) – April 2016
Mafia 3 (Video) – 2016
Total War – Warhammer (Video) – 2016
Ghost Recon – Wildlands – 2016
For Honor – 2016

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2 Kommentare
  • andi  lindner aus luzern
    30.06.2015
    Sorry, aber "ultimativ" ist hier nur der Schwachsinn! NFS war und wird nie ein ultimativer Racer werden. Dazu ist die Physic einfach zu stümperhaft und utopisch. Echte Fans stehen auf realistisches Fahrverhalten!
    Spielt man das Game kurz an, weiss man warum viele Jugendlich Unfälle bauen. In Real-Life sind diese Manöver mit diesen Geschwindigkeiten nicht zu machen.
    • Restless  Lex aus Bubendorf
      30.06.2015
      Das Spiel kategorisiert sich auch unter Arcade- Racer und nicht Simulation. Abgesehen davon sind solche Spiele nicht der Grund, weshalb Jugendliche Unfälle bauen. Sondern genau das Gegenteil ist der Fall. Realistisch oder nicht, die Gamer verstehen den Unterschied zwischen "Real-Life" und digitaler Welt. Was die Meisten auch davon abhält, Drifts und der Gleichen im Spiel und nicht auf der Strasse zu vollziehen!