Vorschau: Ghost Recon – Wildlands Sturzflug in den bolivianischen Drogensumpf

Während herkömmliche Kooperations-Shooter die Protagonisten oft auf einen engen Raum packen, drückt das riesige «Ghost Recon – Wildlands» den Spielern viel Freiheit in die Hand. Wir haben das Game an der E3 angeschaut.

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Übersicht
In der Fiktion von «Ghost Recon – Wildlands» schwingt sich Bolivien in naher Zukunft zu einem der Hauptumschlagplätze für den internationalen Drogenschmuggel auf. Hauptdrahtzieher ist das Kartell Santa Blanca. Den Amerikanern gefällt das gar nicht. Deshalb schicken sie ihre Elite-Einheit – die Ghosts – ins Gebiet, um den illegalen Machenschaften ein Ende zu setzen.

Gameplay
Zu Beginn der Demonstration gehen die vier Spieler alle ihren eigenen Tätigkeiten nach: Während der erste einen Bauernhof mit blökenden Schafen untersucht, stolpert der zweite zu Fuss auf den steinigen Berggipfeln herum. Der dritte Spieler brettert mit einem Auto über die weite Ebene eines ausgetrockneten Salzsees, während der letzte gerade auf dem Motorrad einen fahrenden Zug verfolgt. Bereits der Anfang zeigt: Eigentlich kann jeder Spieler seinen eigenen Geschäften nachgehen, beliebige Orte der Welt erkunden. So lässt sich auch das komplette Spiel als Solist in Angriff nehmen.

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Die vier Spieler haben allerdings ein gemeinsames Ziel: Die berüchtigte Nina Flores soll den Drogenschmuggel für das Kartell leiten. Deshalb versuchen die vier Helden einen Typen namens Alvarez zu schnappen, der wichtige Informationen über Flores besitzen könnte. Leider hat die Chefin spitzgekriegt, dass ihr Untergebener sie verpfeifen will und ihn entführen lassen. An den Ghosts liegt es nun, Alvarez zu befreien, nachdem sie von einem Offizier des Kartells den Standort erfahren haben.

Hier zeigt sich schliesslich die riesige Freiheit: So können die Protagonisten zu Fuss ins Camp eindringen, müssen dort aber mit erbittertem Widerstand rechnen. Eine weitere Option ist zum Beispiel, dass sich die Gruppe aufteilt. Während die eine Hälfte im Gebiet rund um das Gefängnis von Alvarez aufräumt, schnappen sich die beiden anderen Ghosts einen Unidad-Helikopter, steigen damit in die Luft und nehmen mit dem Geschütz den Rest des Camps unter Beschuss – natürlich optimalerweise ohne Alvarez zu treffen. Alternativ hätte man die Mission auch mit einem reinen Schleicheinsatz beenden können. Die Entwickler wollen keine fixen Missionstypen vorgeben, sondern die Spieler entscheiden lassen, wie sie die Aufträge in Angriff nehmen.

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Ein weiteres Beispiel für die spielerische Freiheit ist eine Szene, in der die Mitglieder zweier Fraktionen miteinander im Gespräch sind. Dort reicht zum Beispiel ein einzelner verdeckter Schuss aus einem Scharfschützengewehr, um die bösen Buben dazu zu bringen, sich gegenseitig über den Haufen zu ballern und die Ghosts nur noch den kleinen Rest erledigen müssen. Sowieso gehen sämtliche Bewohner – egal ob böse oder nicht – ihren täglichen Geschäften nach. So wurden wir Zeuge, wie die Leute zum Beispiel einen Markt mit frischen Lebensmitteln besuchten oder am Abend auf der Strasse ein Fest mit vielen tanzenden Partygängern über die Bühne ging.

Publiziert am 28.07.2015 | Aktualisiert am 28.07.2015

Fazit

Wenn die rund 20-minütige Demo ein Indikator für die Qualität des ganzen Spiels ist, dann steht uns mit «Ghost Recon – Wildlands» der wohl beste und ambitionierteste Teil der Shooter-Reihe bevor. Aus der Luft sieht die Umgebung riesig aus, und offenbar scheint sie auch mit vielfältigen Inhalten gefüllt zu sein. Zudem sieht die Welt toll aus, mit viel Liebe zum Detail. Ob sich das Game auch für Solisten lohnt oder ob der Fokus rein auf kooperative Action für vier Spieler ausgelegt ist, muss sich erst noch zeigen. Erscheinen soll das Game im Jahr 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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