Vorschau: Battlefleet Gothic – Armada Seeschlachten in den Tiefen des Weltraums

Das galaktische Strategiespiel «Battlefleet Gothic – Armada» bietet gigantische Weltraumschlachten mit bis zu 60 Schiffen, die in es in Echtzeit zu navigieren gilt. Wir haben das Game mit den Entwicklern angeschaut.

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Darum gehts
Das Imperium hat im «Warhammer 40’000»-Szenario von «Battlefleet – Gothic Armada» einen Grossteil des Gothic-Sektors unter seine Kontrolle gebracht. Doch drei feindliche Fraktionen – Orks, Eldar und Chaos – wollen dies möglichst schnell ändern und bringen ihre riesigen Raumschiffverbände in Stellung. Um die Attacke abzuwehren, gilt es, eine eigene Armee aufzubauen und in raffinierten Schlachten die Oberhand zu behalten. Allerdings haben die Kapitäne der Raumschiffe einen sturen Kopf und hören nicht immer auf die Befehle der Spieler.

So spielt sichs
Obwohl das Game im Weltraum spielt, erinnert das Gameplay eher an mittelalterliche Schiffschlachten auf den Gewässern unseres Planeten. Die Geschwindigkeit der Raumschiffe ist im gezeigten Prototyp sehr gemächlich, und so spielt vor allem das richtige Manövrieren, um etwa die Gegner mit den an der Seite angebrachten Kanonen zu beschiessen, eine wichtige Rolle. Zudem bleiben die Raumschiffe immer auf der gleiche Höhe. Das heisst: Über- oder unterfliegen gegnerischer Einheiten ist nicht möglich. Zusätzlich muss man nicht jedes Schiff individuell steuern, sondern kann der Flotte auch Verhaltensweisen zuordnen – ausser der Spieler gibt die Befehle manuell.

Eine wichtige Rolle soll die Besatzung spielen, insbesondere die Kapitäne der Schiffe. Denn diese folgen nicht immer den Befehlen des Spielers und setzen ab und zu ihren eigenen Kopf durch. So können sie zum Beispiel weiterkämpfen, obwohl man ihnen den Befehl zum Rückzug gegeben hat. Hier hat man zwei Möglichkeiten: Entweder lässt man dem Captain sein Verhalten durchgehen, was aber andere Offiziere ebenfalls zum Meutern animieren könnte. Oder man verwarnt ihn und richtet ihn nach der dritten Befehlsverweigerung öffentlich hin. Zwar ist der Rest der Armee danach sicher höriger, allerdings verliert man unter Umständen einen wertvollen Mann.

Im Verlaufe des Games gilt es, das Geschehen im ganzen Gothic-Sektor im Auge zu behalten. Wenn ein Planet von den Gegnern besetzt wird, kommen die imperialen Politiker auf die Idee, diesen innert eines bestimmten Zeitraums mit dem sogenannten Exterminatus-Befehl in die Luft zu sprengen. Damit gehen sämtlich darauf zu findenden Ressourcen für immer verloren – ausser man kann den Himmelskörper innerhalb der vorgegebenen Zeit zurückerobern.

Neben der imperialen Kampagne verfügt «Battlefleet Gothic – Armada» auch über einen Multiplayer-Modus, bei dem sich alle vier Fraktionen spielen lassen. Dabei unterstützt das Spiel riesige Weltraumschlachten für bis zu 44 Spieler. Wie in der Solo-Kampagne werden die Besatzungsmitglieder mit jedem Einsatz stärker und nützlicher.

Publiziert am 15.03.2015 | Aktualisiert am 15.03.2015

Fazit

Mit der Mischung aus strategischen Schlachten, Crew-Management und der Verteidigung eines ganzen Weltraumabschnitts besitzt «Battlefleet Gothic – Armada» eine vielversprechende Mischung. Mit der jedes Mal unterschiedlich verlaufenden Kampagne inklusive Nebenmissionen könnte das Game auch über längere Zeit unterhalten. Zweifel haben wir noch, ob die sehr gemächlichen Gefechte nicht zu regelmässigen Wartezeiten und Leerläufen führen. Ob das PC-Spiel noch dieses oder erst nächstes Jahr erscheint, ist noch nicht bekannt.

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