Vorschau: «Act of Aggression» Mega-Gefechte für bis zu 40 Spieler

Der Niedergang der «Command & Conquer»-Reihe hat ein Vakuum hinterlassen, das die französischen Entwickler von Eugen Systems mit «Act of Agression» auszufüllen versuchen. Wir haben das Echtzeitstrategie-Game angeschaut.

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Darum gehts
Während der Weltraum echtzeitstrategisch noch von der «Starcraft»-Reihe bedient wird, ist für Fans von militärischen Gefechten auf der Erde seit dem letzten «Command & Conquer» ziemlich toten Hose. Diese Lücke versucht «Act of Agression» – vom gleichen Entwicklerstudio wie «Act of War» aus dem Jahr 2005 – zu füllen. Dabei zählt das Game auf klassische Echtzeit-Tugenden wie umfangreicher Basisbau, Ressourcen-Management und die Produktion einer vielfältigen Kriegsmaschinerie.

So spielt sichs
Das Game geht in den 20er- und 30er-Jahren des aktuellen Jahrtausends über die Bühne und bietet drei Fraktionen, die sich komplett unterschiedlich spielen. Die US-Armee setzt auf ihre Feuerkraft und kommt dem klassischen Echtzeitstrategie-Gameplay am nächsten. Das privat finanzierte Cartel setzt eher auf heimliche Operationen, mit denen man die Feinde überrascht. Als letzte Gruppe betritt die von der Uno finanzierte Eingreiftruppe Chimera das Schlachtfeld, die auf Einheiten mit mehreren Funktionen setzt, die dafür aber umso mehr Geld kosten.

Apropos herstellen: Um die verschiedenen Einheiten und Gebäude aus dem Boden zu stampfen, muss man Ressourcen wie Aluminium, Petroleum und Mineralien sammeln und zusätzlich die Basis mit Strom und Geld versorgen. Viele der Ressourcen sind jedes Mal zufällig neu auf der Karte platziert und müssen von dort zurück in die Basis gebracht werden. So kann es sich lohnen, die Transporter des Gegners zu attackieren, um so die feindliche Ökonomie lahmzulegen. Geld kann man aus zwei relativ speziellen Quellen erhalten. Zum einen lassen sich in der Umgebung Bankgebäude besetzen, zum anderen werfen auch ins eigene Hochsicherheitsgefängnis geworfene Kriegsgefangene regelmässig Geld ab.

Beim Basisbau spielt die Platzierung der Gebäude eine wichtige Rolle. So ist der Platz zunächst beschränkt, jedoch sollte man aber zum Beispiel das Kraftwerk mit etwas Abstand zu den anderen Gebäuden bauen. Denn wenn dieses Feuer fängt, kann das folgende Inferno bald die gesamte Basis vernichten.

Auch die Kämpfe haben es in sich: Den drei Fraktionen stehen über 70 verschiedene Einheiten zur Verfügung, wobei Infanterie-Truppen, Panzer, Helikopter, Flugzeuge und weiteres Kriegsgerät zu finden sind. Dabei gilt wie bei Schere-Stein-Papier, dass jede Einheit besonders stark gegen die eine, dafür umso schwächer gegen die andere Truppengattung ist. So sind zum Beispiel Raketen besonders gut gegen Panzer, können aber durch Gatling-Geschütze abgefangen werden. Die Gefechte sehen für ein Strategie-Spiel äusserst spektakulär aus und sind mit vielen Licht- und Explosionseffekten inszeniert.

Neben einer rund 15-stündigen Kampagne besitzt das Game auch einen umfangreichen Multiplayer-Modus. Darin können sich zwei, aber auch bis zu 40 Spieler auf gigantischen Karten gegenseitig beharken.

Publiziert am 27.02.2015 | Aktualisiert am 27.02.2015

Fazit

Fans von Echtzeitstrategie müssen sowieso schon darben. Schon alleine deswegen ist «Act of Agression» das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt. Doch damit nicht genug: Das Game hinterlässt auf uns einen äusserst soliden Eindruck, das mit den zufällig angeordneten Ressourcen und den neuen Möglichkeiten, an Geld zu kommen, dem Genre auch einige neue Impulse verleiht. So können wir es kaum erwarten, die Schnellklick-Gefechte selber in Angriff zu nehmen. Erscheinen soll «Act of Aggression» noch im ersten Halbjahr 2015.

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