Vorschau: «Ace Combat 7» Als Pilot durch die virtuelle Realität fliegen

Zwar ist «Ace Combat 7» noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Trotzdem hat uns Entwickler Kazutoki Kono bei unserem Besuch von Bandai Namco in Japan einiges zu den Plänen zum neuen Flugspiel erzählt. Dabei sollen Wolken und die Playstation VR eine wichtige Rolle spielen.

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Übersicht
Im Jahr 2007 erschien mit «Ace Combat 6 – Fires of Liberation» der letzte nummerierte Teil der Flugaction-Serie – damals exklusiv auf der Xbox 360. Seither war es ruhig um die Hauptreihe. Stattdessen veröffentlichte man mit «Assault Horizon» und «Infinity» zwei eher untypische Spiele. Ersteres spielte an realen Orten wie Dubai statt in einer fiktiven Umgebung. Letzteres war ein Free-to-Play-Spiel, das im Mai 2015 auf der PS3 erschien, als die Nachfolge-Konsole bereits seit anderthalb Jahren erhältlich war. Qualitativ waren die beiden Spiel höchstens gehobenes Mittelmass.

 

«Ace Combat 7» soll nun ein echter Nachfolger zum sechsten Teil werden. Zwar haben wir abgesehen vom Trailer auch noch kein bewegtes Material zum Spiel gesehen. Trotzdem konnte uns Entwickler Kazutoki Kono bereits ein recht klares Bild vermitteln, was die Eckpfeiler des neuen Titels sind.

Gameplay
Wichtigste Gameplay-Neuerung ist die entscheidende Rolle des Wetters. So lassen sich Wolken zum Beispiel nutzen, um sich in den heissen Dogfights vor den Verfolgern zu verstecken. Allerdings sind damit auch gewisse Risiken verbunden. So beginnt dort – wie man es auch von einem Verkehrsflugzeug kennt – alles zu vibrieren, was die Kontrolle über den Kampfjet erschwert. Zusätzlich kann man in einem Gewitter auch vom Blitz getroffen werden. So ist mit der Chance, seine Verfolger abzuschütteln, auch ein gewisses Risikon verbunden.

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Die Wolken werden übrigens in Echtzeit berechnet und ziehen in jedem Spiel komplett anders über den Himmel. Aber auch die Luftströmungen sollen einen Einfluss aufs Flugverhalten haben. Diese ganzen Mechanismen kommen nicht nur in der Kampagne sondern, auch bei den Multiplayer-Gefechten zum Einsatz, wobei das Wetter auch dort jederzeit wechseln kann.

Das Game unterstützt zudem die «Playstation VR». Heisst: Das Game lässt sich mit aufgesetztem Headset auch in der virtuellen Realität erleben. Man kann also im Cockpit seinen Kopf frei bewegen und die Umgebung anschauen. Wieviele Spieler das in einem sich drehenden und rüttelnden Kampfjet ertragen, ohne dass ihnen davon übel wird, muss sich erst noch zeigen.

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Zur Story konnten die Entwickler noch nicht viel verraten, da diese erst in der Entstehungsphase ist. Allerdings ist klar, das die Geschichte von Sunao Katabuchi geschrieben wird, der bereits für den bisher für viele besten fünften Teil der Reihe verantworlich war. Der im Trailer gezeigte Weltraumlift soll aber auch in der Story einen gewissen Einfluss haben. Gut möglich, dass wir dieses Mal mit den Flugzeugen höher aufsteigen können als je zuvor.

Fazit

Besonders die Verbindung zwischen «Ace Combat 7» und «Playstation VR» hat durchaus Potenzial für ungeahntes Spektakel. Mit dem Headset aus der Sicht eines Piloten seinen Kampfjet kreuz und quer durch die Wolken zu lenken und dabei Feinde unter Beschuss nehmen, lässt wohl jedes Actionherz höher schlagen. Auch sonst scheint man sich nach eher schwächeren Teilen wieder auf eine alte Stärke der Reihe zu besinnen: ein raffiniertes Szenario mit einer packenden Geschichte. Da sich das Game noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, ist allerdings noch unklar, wann «Ace Combat 7» erscheinen soll – zumal auch die «Playstation VR» derzeit noch kein fixes Startdatum besitzt. Erscheinen wird das Game aber exklusiv auf der PS4.

  

Publiziert am 05.01.2016 | Aktualisiert am 05.01.2016
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