Unterwegs in Ascona Italianità vor grandioser Kulisse

Sonne tanken, unter Palmen flanieren und romantische Stunden geniessen. In Ascona lässt es sich gut leben – auch als Voyeur.

Für Voyeure Im Café sitzen mit Blick auf Touristen und Lago. play

Für Voyeure Im Café sitzen mit Blick auf Touristen und Lago.

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Seit MeteoSchweiz seine App für Smartphones lancierte gehören Wetterprognosen zum Alltag, wie etwa der aktuelle Benzinpreis. Sobald das Wetter im Süden freundlich ist, zieht es uns nach Ascona. Kein Wunder ist der Ort am Lago Maggiore das Solarium für Deutschschweizer geworden. Die Sonnenbehandlung dauert zwar länger als 30 Minuten, der Erholungswert für ein Wochenende ist auch ein Vielfaches.

Im Mai und Juni flanieren bleiche Deutschschweizer dem See entlang: «Fare un giro» sagen Tessiner – auf Deutsch «eine Runde drehen». Auf der Piazza von Ascona werden die Touristen selber zu Statisten. Raffiniert haben die Strassencafés ihre Stühle mit Sicht auf Piazza und Lago ausgerichtet: Es ist kein Geheimnis, dass der Mensch gerne andere Menschen anschaut – in Ascona darf man zum Voyeur werden. Zumal auch die Kulisse am See grandios ist. Obwohl die Luft nicht nach Salz riecht, spürt man schon die Nähe des Meeres – schliesslich liegt Ascona nur 196 Meter über Meereshöhe und ist der tiefstgelegene Ort der Schweiz.

In der Altstadt ist der Glockenturm der Säulenbasilika San Pietro e Paolo Wahrzeichen des Ortes und sein Gebimmel zur vollen Stunde bringt nicht nur Kirchengänger in Stimmung. Fünf Gehminuten von der Basilika, am unteren Ende der ­Piazza, ragt ein weiterer Turm in die Höhe. Er ist Teil des antiken Castellos, das einst Familie de Ghirlione von Mailand bewohnte. Der ­Balkon am Turm lässt Romantiker hoffen: Vielleicht hat sich William Shakespeare getäuscht und seine ­Romanze spielte nicht im italienischen Verona sondern in Ascona.

Wo sind Romeo und Julia jetzt? Wer Romantik mag, der kann sich im Castello Seeschloss, so heisst das Haus heute, ein Zimmer buchen. Im exotischen Park des Vier-Sterne-Hauses blühen Mimosen, Kamelien und Bougainvillea, der Pool hinter dem Castello ist mit frischem Wasser gefüllt und lässt den Rummel der Voyeure auf der Piazza vergessen: Nur im Schloss-Restaurant Al Lago ist man nie allein. Hier wird hervorragend gekocht, das weiss auch Ente Berta. Jeden Abend dreht sie ihre Runde – immer mit zwei Romeos.

Publiziert am 08.05.2015 | Aktualisiert am 08.05.2015
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Gut zu wissen

Reise: In 2 Stunden und 40 Minuten fährt man mit dem Auto von Zürich nach Ascona. Mit dem Zug bis nach Locarno und Bus Nummer 7 dauert es drei Stunden.

Romantik: Hotel Castello Seeschloss, Ascona. Das Doppel­zimmer mit Frühstück kostet in der Mittel­saison ( Mai bis 25. Juni) ab 220 Franken. www.castello-seeschloss.ch

Wetter: Gratis App MeteoSwiss mit Wetterwarnung, Animation und Favoriten.

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