Über 760 Franken für die Oculus Rift Die virtuelle Realität ist sackteuer

Die Facebook-Tochterfirma Oculus VR hat den Vorverkauf für ihre Cyberbrille Oculus Rift gestartet. Allerdings ist das Gadget ganz schön teuer – und in die Schweiz wird es noch nicht geliefert.

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An der CES in Las Vegas hat die Firma Oculus VR den Preis für die Rift bekannt gegeben und gleichzeitig den Vorverkauf gestartet. Klar ist: Wer in die virtuelle Realität starten will, muss tief in die Tasche greifen. So kostet die Cyberbrille satte 699 Euro (760 Franken) – Versandkosten noch nicht eingerechnet. Das ist mehr als eine PS4 und eine Xbox One zusammen, die beide für inzwischen 300 Franken erhältlich sind.

Schaut er nach oben, weil es dort Geld regnet? Dieses wird für eine Oculus Rift dringend benötigt – und zwar in grösseren Mengen. play

Schaut er nach oben, weil es dort Geld regnet? Dieses wird für eine Oculus Rift dringend benötigt – und zwar in grösseren Mengen.

 

Der Vorverkauf wurde dabei in 20 Ländern lanciert, wobei man die ersten Geräte im März verschickt. Die Schweiz ist auf der offiziellen Seite leider nicht unter den Startkandidaten. Wer sich hier also eine Rift holen will, muss eine Postadresse in einem der entsprechenden Ländern – darunter Deutschland, Frankreich und Italien – angeben. Wer die Brille nutzen will, sollte zudem einen leistungsstarken PC besitzen.

Für das Geld gibt es neben dem Gerät einen Xbox-One-Controller für die Steuerung. Der eigene Controller Oculus Touch erscheint erst im zweiten Halbjahr. Sämtliche Käufer erhalten zudem das Actiongame «Lucky's Tale», Vorbesteller weiter das Weltraumspiel «Eve Valkyrie». Weitere Spiele soll es vorerst nur im Oculus-Store als Download geben.

Besonders der Preis dürfte viele vom Kauf einer Oculus Rift abhalten, zumal auch die Konkurrenz in den Startlöchern steht. Voraussichtlich im April erscheint von HTC die Vive für den PC. Dabei arbeitet man mit dem weltgrössten Game-Onlinestore Steam zusammen. Für die PS4 erscheint zudem noch in diesem Jahr die Playstation VR. Preise für die System gibts noch keine. Falls diese aber nicht wesentlich tiefer sind, dürfte weder bei den Casual-Spielern (zu teuer), noch bei bei den Core-Gamern (zu wenig entsprechende Spiele) grosse Freude aufkommen.

Publiziert am 07.01.2016 | Aktualisiert am 07.01.2016
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  • stefan  pawlowsky 07.01.2016
    Was heisst da zu teuer? Nur schon die Hardware ist so teuer 2 Bildschirme, teure Linsen, Kopfhörer, alle Sensoren Oculus verdient nichts an den Verkäufen. Nicht wie Apple beim IPhone 900.- vp. und 250.- Herstellung und da sagt keiner es ist zu teuer ... in den 600$ sind noch nicht mal Personalkosten mit einkalkuliert. Nur dank FB wird die Brille so "günstig" die subventionieren das sogar ...
  • Melissa  Baumann 07.01.2016
    Was heisst Teuer: jeder Schweizer hat angeblich Fr. 500,000 auf die hohe Kante, sollte doch kein Problem sein Fr 760,00 zu bezahlen. Ich Lach mich Krumm. Fr 760,00 für so etwas zu bezahlen werde ich NIE haben, da meine KKPrämie, Mietzins, Lebensunterhalt, mir alles Wegfressen!
    • Marco  Weber 07.01.2016
      Dann sollten Sie dringend an Ihren Ausgaben arbeiten!
  • Restless  Lex aus Bubendorf
    07.01.2016
    Der Preis ist aus zwei Gründen so "hoch" angesetzt zur Erinnerung jede Konsole kostete bei Launch auch rund 600.-. Zunächst weil man es kann aber noch viel wichtiger ist, dass ein bestimmtes Klientel angesprochen wird, welches Repräsentativer ist als ein Standard-Gamer. Das Schlimmste, was einem Produkt in der Launchphase passieren kann, ist dass sich 0815- User über ein Produkt negativ auslassen, weil sie den Umfang und Möglichkeiten weder sehen noch verstehen.
  • Mike  Krüger 07.01.2016
    Sackteuer? Aber ein iPhone ist dann wieder preisgünstig, oder wie? Verstehe nicht, wieso man bei der virtuellen Realität nicht bereit ist, etwas dafür zu bezahlen. Hierbei handelt es sich um eine völlig neue Technologie!
    • Marco  Weber 07.01.2016
      Die kein Gamer wirklich braucht!