«Titanfall 2» angespielt Die riesigen Mechs feiern ihr Comeback

Nachdem das erste «Titanfall» ein reiner Mehrspieler-Shooter war, kommen im Nachfolger nun auch Solo-Spieler auf ihre Kosten. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Neuerung. Wir haben an der Gamescom die ersten Ausschnitte aus der Einzelspieler-Kampagne angeschaut und den Multiplayer-Modus angespielt.

Trailer zu «Titanfall 2»

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«Titanfall 2» vorbestellen

«Titanfall 2» für PC bei Digitec vorbestellen (59 Franken)
«Titanfall 2» für PS4 bei Digitec vorbestellen (74 Franken)
«Titanfall 2» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (74 Franken)

Übersicht

Während in «Titanfall» eine kleine Story innerhalb des Multiplayer-Modus erzählte wurde, erscheint zu «Titanfall 2» nun eine separate Einzelspieler-Kampagne. Zeitlich ist dieser nach dem Vorgänger platziert und bietet Auftritte von einigen bekannten Figuren. Allerdings ist die Kampagne kein Sequel und soll auch kein Vorwissen benötigen – wohl auch aus Rücksicht auf die PS4-Spieler, für die es die erste «Titanfall»-Ausgabe ist. Die Story dreht sich um den Soldaten Jack Cooper, dessen grosser Traum es ist, selber mal eines der mechanischen Monster zu steuern. Und das geschieht schneller, als ihm lieb ist.

«Titanfall 2» angespielt: Gamescon-Review zur Fortsetzung des Knallers play

 

Gameplay

Die Story beleuchtet die Beziehung zwischen Mensch und intelligenter Maschine, was sich ziemlich schnell bemerkbar macht. So führen Jack und der Titan, den er von seinem sterbenden Vorgesetzten erhält, Gespräche miteinander. Der Spieler darf für Jack – für Shooter ungewöhnlich – aus verschiedenen Dialogoptionen auswählen. Das Game nimmt sich dabei nicht allzu ernst, so dass auch immer wieder mal faule Sprüche zu hören sind.

Viele kurze Missionen leiten den Spieler durch die scheinbar ziemlich offene Umgebung. So muss man zunächst eine Batterie für den Titanen, der auf den Namen BT-7274 hört, organisieren. Danach gilt es, einen Vorgesetzten an einem Wegpunkt zu treffen, der Jack den Auftrag gibt, einen höhergelegenen Sender zu erreichen, damit man den Rest der Armee kontaktieren kann. Allerdings ist der Sender natürlich kaputt und muss zuerst mit einem speziellen Werkzeug repariert werden.

«Titanfall 2» angespielt: Gamescon-Review zur Fortsetzung des Knallers play

 

Während das Missionsdesign zu Beginn noch nicht vom Hocker reisst, gelingt dies dem Gameplay. In einer Schlucht läuft Jack die Wände entlang und hüpft spektakulär von Seite zu Seite, damit er nicht herunterfällt. In einem späteren Abschnitt müssen während der Hüpferei gleichzeitig noch mit einem gut getimten Knopfdruck Fallen entschärft werden. Dies alles geschieht in extrem hohem Tempo. In einem feindlichen Lager kann Jack mit einer Blitzgranate die umherschwirrenden Drohnen für kurze Zeit lahmlegen, um sie in dieser Zeit mit seiner Knarre auszuschalten. Bei menschlichen Gegnern verfügt der Held über spektakuläre Nahkampfattacken, bei denen er zum Beispiel mit einem Arm einhängt und den Feind so mit voller Wucht zu Boden haut. Das Gameplay ist auch abseits der Ballerei ziemlich vielseitig. 

Die Gegner sind so eine Art Space-Nazis, die von einem Typen namens Richter angeführt werden. Dieser lässt auch in der englischen Version mal einen deutschen Halbsatz fallen und hat natürlich auch sonst mit Absicht einen fürchterlichen Akzent. Die Schlussszene der Demo zeigt schliesslich, wie der Bösewicht ebenfalls in einen Titanen sitzt und Jack zum Kampf herausfordert. Wie dieser ausgeht, werden wir aber wohl erst im fertigen Spiel erfahren.

«Titanfall 2» angespielt: Gamescon-Review zur Fortsetzung des Knallers play

 

Der Multiplayer-Modus spielt sich grösstenteils wie im Vorgänger. Einige Änderungen dürften aber zu Beginn noch für Probleme sorgen: Im letzten Spiel gab es einen Countdown, der bis zum nächsten Titaneneinsatz herunterzälte. Nun zählen nur noch gegnerische Abschüsse. Dies hat zur Folge, dass man viel weniger Zeit in einem der mechanischen Monster unterwegs ist und dementsprechend auch weniger davon auf dem Schlachtfeld zu sehen sind. Zudem ist der Greifhaken im neuen Spiel so stark, dass er – obwohl nur eines von vielen zur Auswahl stehenden Gadgets – wohl zum Standardrepertoire sämtlicher Kämpfer gehören dürfte.

Fazit

Die Singleplayer-Kampagne hinterlässt einen tollen Eindruck, und man spürt auch, dass hier die ehemalige «Call of Duty»-Macher am Werk waren. Die gezeigte Action ist äusserst spektakulär und in grafisch hervorragend gestalteten Umgebungen in Szene gesetzt. Beim angespielten Multiplayer-Modus bleiben hingegen noch einige Fragen offen. So müssen die Entwickler unbedingt die Regeln dahingehend verändern, dass wieder mehr Titanen das Schlachtfeld beherrschen. Denn genau davon lebten die spannenden Multiplayer-Partien des Vorgängers. Erscheinen soll «Titanfall 2» am 28. Oktober 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

«Titanfall 2» angespielt: Gamescon-Review zur Fortsetzung des Knallers play


 

Publiziert am 25.08.2016 | Aktualisiert am 25.10.2016
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