«The Legend of Zelda – Breath of the Wild» angespielt Die Wildnis ist der Star des Games

Mit «The Legend of Zelda – Breath of the Wild» geht die populäre Nintendo-Reihe komplett neue Wege. So spielt das Game in einer riesigen offenen Welt. An der E3 konnten wir satte zwei Prozent davon selber bereisen – und das ist viel mehr, als wonach es sich anhört.

Trailer zu «The Legend of Zelda – Breath of the Wild»

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«The Legend of Zelda – Breath of the Wild» für Wii U bei Digitec kaufen (59 Franken)

Übersicht

Frühere «Zelda»-Ausgaben hatten meist Gegenstände wie die «Ocarina of Time», die «Majora’s Mask» oder das «Skyward Sword» im Nebentitel. Im neuen Spiel steht nun die Umgebung selbst, die Wildnis, im Vordergrund. Und das zu Recht. Zum ersten Mal spielt das Game in einer riesigen offenen Welt, in der es unzählige Dinge zu entdecken gibt.

Zu Beginn erwacht Link nach einem 100-jährigen Schlaf in einem unterirdischen Gewölbe. Und dies aus gutem Grund. Der Bösewicht Calamity Ganon ist seit ebenso langer Zeit auf Schloss Hyrule gefangen. Allerdings konnte er dort über die Zeit eine riesige Macht ansammeln. So scheint es nur noch ein Frage der Zeit zu sein, bis er aus seinem Gefängnis ausbricht und Unglück über die Welt bringt.

Screenshots zu «The Legend of Zelda – Breath of the Wild»

 

Gameplay

Bereits zum Start kommt eine der wichtigen Veränderungen zum Tragen. Zwar bleibt Link immer noch Stumm, dem Rest der Figuren hat man dieses Mal aber eine Sprachausgabe spendiert. So liegt Link in einem unterirdischen Gewölbe, während ihn eine mysteriöse Stimme dazu auffordert, seine Augen zu öffnen und aufzuwachen. Neben seiner – zum Glück nicht letzten – Ruhestätte findet er auch seine erste Hose und sein erstes Shirt.

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Jeder Ausrüstungsgegenstand, egal ob Waffen oder Kleider, besitzt nun eigene Angriffs- und Rüstungswerte. Während das erste Schwert noch eine Angriffskraft von eins hatte, fanden wir während unseren rund 30 Minuten Spielzeit bereits eine Waffe mit einem Wert von 5. Allgemein bewegt sich das Game genretechnisch weg vom Action-Adventure hin zum Rollenspiel. Erkennbar ist dies auch an der Ausdauer-Anzeige. Rennt Link oder klettert er eine Mauer hinauf, zeigt ein kreisförmiges Symbol an, wieviel Kraft ihm noch übrig bleibt. Mit gefundenen Lebensmitteln kocht sich Link zudem verschiedene Gerichte, die seine Herzanzeige wiederherstellt oder ihm sogar temporär ein zusätzliches Herz verleiht. Dafür gibt es, im Gegensatz zu früheren Spielen, keine Herzen mehr in der Umgebung zu finden.

Trotzdem hat Nintendo nicht mit sämtlichen Traditionen gebrochen. So sind im Spiel sowohl Dungeons als auch über 100 sogenannte «Tempel of Trials» zu finden, in denen Link nicht nur seine Kampfkraft, sondern auch sein Köpfchen unter Beweis stellen muss. Im Ersten lernt er mittels Telekinese verschiedene Gegenstände zu verschieben, so dass er zum Beispiel ein grosses Brett als Brücke benutzen kann.

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Am besten gefällt uns im Spiel, wie es an allen Ecken und Enden etwas zu entdecken gibt. So hat man jederzeit die Wahl, ob man zum Beispiel ein Goblin-Camp bekämpfen, eine Ruine erkunden, einen Turm hinaufklettern oder sonst einen interessant erscheinenden Ort erkunden will. Aber auch an viele kleine Details haben die Entwickler gedacht. So kann Link zum Beispiel sein Schild dazu verwenden, einen Abhang herunterzusurfen. Hohes Gras lässt sich mit einer Fackel anzünden, wobei sich das Feuer je nach Windrichtung ausbreitet. Und falls Link einmal Feuerholz brauchen sollte, kann er einfach mit einer Axt den nächsten Baum fällen.

Trotz der vielen Betätigungsmöglichkeiten geht das Spiel auch einer Geschichte nach. So ist Link zunächst auf einem riesigen Hochplateau gefangen, das zwei Prozent der gesamten Spielumgebung ausmacht. Um von dort wegzukommen, muss er für einen etwas seltsamen Mann einen Auftrag erledigen, damit er von diesem einen Paragleiter erhält. Hier endete dann leider unsere Zeit mit dem Spiel.

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Fazit

Das neue «Zelda» hinterlässt einen grandiosen ersten Eindruck. So können wir es kaum erwarten, die riesige Welt zu bereisen und alle ihre Geheimnisse zu lüften – auch wenn wir uns bewusst sind, dass dies weit über 100 Stunden dauern könnte. Und hier bleibt dann die Frage, ob das Spiel auch ohne ausschweifende Story die Spannung hochhalten kann. Trotzdem: Der Start wirkt aufgrund der vielen Betätigungsmöglichkeiten unglaublich motivierend. Und falls im Rest des Spiels regelmässig neue Gameplay-Elemente hinzukommen, sehen wir kein Problem, auch längere Zeit in Hyrule, dem bisher grössten Königreich, zu verbringen. Erscheinen soll «The Legend of Zelda – Breath of the Wild» im Jahr 2017, und zwar gleichzeitig für die Wii U und die Nachfolge-Konsole, die momentan erst unter dem Codenamen NX bekannt ist.

Publiziert am 21.07.2016 | Aktualisiert am 05.09.2016
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