«The Last Guardian» angespielt Der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft

An der E3 2009 gab es den ersten Ausschnitt von «The Last Guardian». Satte sieben Jahre später steht das Game nun kurz vor dem Release. Wir haben den Beginn des märchenhaften Spiels rund um einen Jungen und ein fliegendes Monster angespielt.

Trailer zu «The Last Guardian»

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Übersicht

«The Last Guardian» stammt von Fumito Ueda, der bereits mit «Ico» und vor allem 2005 mit «Shadow of the Colossus» für Furore sorgte. 10 Jahre später und nach vielen technischen und auch personellen Problemen erscheint nun tatsächlich sein nächstes Spiel. Hauptfigur ist ein alter Mann, der eine verrückte Geschichte erzählt, die er als kleiner Junge zusammen mit einem riesigen Flugtier namens Trico erlebt hat. Das Abenteuer beginnt in einer unterirdischen Höhle. Trico fristet dort ein Leben in Gefangenschaft – mit Speeren durchbohrt und an den Füssen angekettet.

Screenshots zu «The Last Guardian»

 

Gameplay

Zum Start des Spiels erwacht der Junge, wobei seine Haut plötzlich mit seltsamen Markierungen übersät ist. Daneben liegt Trico, der offensichtlich leidet. Bei einer kurzen Untersuchung stellt sich heraus, dass ihn zwei Speere plagen. So macht man sich daran, den ersten zu entfernen. Allerdings missversteht Trico durch den Schmerz die Situation und wirft den Jungen unglücklich an die nächste Wand. Beim zweiten Speer zeigt sich Trico nicht mehr kooperativ und verscheucht seinen Helfer.

Um das Vertrauen des Monsters zu gewinnen, muss man Nahrung auftreiben, die in Form von kleinen Fässern in der Umgebung zu finden ist. Diese lassen sich tragen und Trico zuwerfen, der sich dann darüber hermacht. Danach darf man schliesslich den zweiten Speer entfernen, woraufhin das Monster genügend Kraft schöpft, um sich selbständig von den Ketten zu befreien.

play

 

Danach gehts ans Erkunden der Umgebung. Dabei ist Trico nicht einfach ein Sklave, sondern hat seinen eigenen Willen und muss öfters mit Essen an einen Ort, wie zum Beispiel einen See, gelockt werden, damit man im Spiel weiterkommt. Falls man nicht weiter weiss, geben die Erzählungen des alten Mannes oft Hinweise, was es als Nächstes zu tun gilt. Dabei hilft das Tier dem Jungen auch mal, um auf höhere Ebenen zu gelangen. Im weiteren Verlauf des Spiels findet der kleine Held auch einen Spiegel, mit dem sich Licht bündeln lässt. Damit kann man Trico an einen gewissen Ort locken.

Besonders beeindruckend ist, wie es dem Spiel gelingt, die langsam entstehende Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten mit wenigen Gesten und praktisch ohne Worte zu zeigen. Dass die Beziehung der beiden auf einem wackligen Fundament steht, zeigt sich zum Schluss der Demo. Nachdem die beiden die Flucht aus den unterirdischen Kavernen geschafft haben, will der Junge seinen Begleiter wegschicken und seine Heimat auf eigene Faust finden. Allerdings muss man kein Prophet sein, um zu wissen, dass sich hier nur eine Trennung auf Zeit abspielt.

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Fazit

Die Steuerung ist – wie bereits bei den Vorgängernspielen von Fumito Ueda – ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ansonsten gibt es aber viele Gründe, sich auf das Spiel zu freuen. Mit wenigen Worten, dafür umso mehr Gesten gelingt es dem Game bereits zum Start, eine ganz spezielle Atmosphäre zu etablieren. Kommt die grossartige Inszenierung dazu, mit der man Tricos Schmerz während seiner Gefangenschaft beinahe mitfühlen kann. Ob «The Last Guardian» ein ähnliches Meisterwerk wird wie damals «Shadow of the Colossus» muss sich erst noch zeigen. Der Grundstein während der ersten Stunde ist auf jeden Fall schon mal gelegt. Erscheinen soll das etwas spezielle Spiel bereits am 28. Oktober 2016 für die PS4.

Publiziert am 06.09.2016 | Aktualisiert am 06.09.2016
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