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Übersicht
Die Story des Japan-Rollenspiels ist klassisch: Im Königreich Balandor feiert Prinzessin Cisna ihren 18. Geburtstag. Zu ihren Ehren veranstaltet ihr Vater einen pompösen Ball. Allerdings finden sich dort auch allerhand zwielichtige Gestalten ein. Nach dramatischen Ereignissen ist der König tot und die Prinzessin entführt. An Leonard, dem 17-jährigen Lehrling eines Weinhändlers, liegt es nun, die Prinzessin zu befreien. Dank einer alten Rüstung kann er sich in schwierigen Situationen in einen gigantischen weissen Ritter verwandeln.
Gameplay
Die grosse Stärke von «White Knight Chronicles» ist sein flexibles Kampfsystem. Während die verschiedenen Charaktere in den Level aufsteigen, können sie aus acht Fertigkeitsbäumen je rund 50 Aktionen oder Statusupgrades erlernen. Dabei haben verschiedene Waffen wie Zweihänder oder Axt, aber auch Heil- oder Angriffsmagie ihren eigenen Baum.
In den Kämpfen kann der Spieler schliesslich für jede Figur sieben Befehle auf eine Leiste ablegen und diese dann benutzen. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, inklusive längerer Pausen zwischen den Angriffen. So ist es theoretisch möglich, während den Kämpfen sämtliche Figuren zu steuern, was allerdings dank dem zu Beginn relativ niedrigen Schwierigkeitsgrad und den einstellbaren Verhaltensweisen für die vom Spiel gesteuerten Kollegen meist gar nicht nötig ist.
Im Menu lassen sich verschiedene Angriffe zu komplexen Kombinationen verbinden und in den Fights einsetzen. Da mit jedem Level bei allen Figuren eine Menge neuer Aktionen hinzukommen, lassen sich immer wieder neue Zusammensetzungen ausprobieren. Das Austesten der fast unzähligen Varianten motiviert ungemein.
Hat man genug Kämpfe absolviert, kann sich Leonard in den titelgebenden weissen Ritter verwandeln. Dies lohnt sich vor allem in Bosskämpfen, in denen sich einzelne Körperteile der Gegner gezielt attackieren lassen. So lässt zum Beispiel ein Angriff aufs Knie gewisse Feinde einknicken.
Technik
Die riesigen Umgebungen sind farbenfroh gestaltet und auch die Charaktere wirken gelungen animiert. Die Story wird in Spielgrafik erzählt und kann so nicht mit den Renderorgien von anderen Titeln mithalten. Nicht zuletzt dank der gelungenen englischen Synchro (mit deutschen Untertiteln) besitzt das Spiel aber viel Atmosphäre.