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Nach einigen unliebsamen Vorkommnissen mit den Superhelden aus dem Marvel-Comic-Universum will die US-Regierung, dass sie sich registrieren lassen. Dies führt zur aus dem Comics bekannten «Civil War»-Story: Während Iron Man das Vorhaben der Machthaber befürwortet, ist Captain America dagegen und verschwindet in den Untergrund. Der Spieler kann sich mit den 23 übrigen Stars entscheiden, welcher Seite er sich anschliesst.
Mit vier Superhelden – je nach Anzahl Gamer werden bis zu drei davon vom Spiel gesteuert – kann man sich schliesslich durch die verschiedenen Abschnitte prügeln. Neben standardmässigen leichten und schweren Attacken lassen sich auch Spezialangriffe starten. Dies allerdings nur, solange die Ausdauer hoch genug ist.
Dazu kommen sogenannte Fusions-Attacken, die von zwei Helden gleichzeitig ausgeführt werden und verheerenden Schaden anrichten. Je nachdem welche beiden Kämpfer sich verbünden, hat der Angriff einen anderen Effekt. Grundsätzlich sind dabei drei Angriffsarten möglich: Viel Schaden gegen einen einzelnen Gegner, mittlerer Schaden im Umkreis der Helden oder eine gelenkte Attacke, bei der der Superheld einige Sekunden Zeit hat, seine Ziele zu berühren. Dies eröffnet einige taktische Möglichkeiten.
Ansonsten handelt es sich bei «Marvel – Ultimate Alliance» aber eher um ein «Rollenspiel light». Die einzige Möglichkeit zur Charakterentwicklung liegt in der Verstärkung der Attacken. Ausrüstungsteile und Waffen sucht man vergeblich. Einzig mit ausrüstbaren Emblemen für die ganze Gruppe lassen sich die Mitglieder noch weiter aufwerten. Die Unterteilung zwischen den beiden Fraktionen in der Mitte des Games ist nur temporär und hat wenig Einfluss auf den Spielverlauf. Zumal beide Seiten grösstenteils in den gleichen Umgebungen weiterspielen
Auch grafisch hinterlässt das Spiel gemischte Gefühle: So vermögen die Charakteranimationen und die spektakulären Sonderfähigkeiten der Helden zu überzeugen. Die Umgebungen wirken aber sehr oft trist, zumal sich grosse Teile des Spiels im Dunkeln abspielen.
Für Comic- und Actionrollenspiel-Liebhaber bietet «Marvel – Ultimate Alliance 2» solide, wenn auch oft innovationlose Kost. So hat sich hier das Spielprinzip aus «Baldurs Gate – Dark Alliance» aus dem Jahr 2002 kaum verändert. Doch zumindest überzeugt die Story. Und der Spielverlauf mit im Minutentakt wechselnden Missionszielen bietet doch einiges an Abwechslung.
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Iron Man gegen Captain America: Die Superhelden verfeinden sich im Laufe des Spiels.