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Schon Stefan Raab mass sich in seinem «Schlag den Raab» mit einem Kandidaten in der Kugel-Balance. Das Labyrinth-Spiel ist ein Klassiker, der noch immer Spass macht. Mit zwei Kurbeln wird eine Plattform leicht gekippt und somit eine Kugel an Löchern vorbei durch den Irrgarten gelotst. Das braucht ein feines Händchen und Sinn für Geschicklichkeit.
Dank der Lage- und Bewegungssensoren ist das iPhone wie geschaffen für eine digitale Version des Spiels – die gibt’s natürlich auch schon lange – und in unzähligen Varianten. «Dark Nebula» bedient sich des gleichen Prinzips, hat aber den Hindernislauf in ein Weltraum-Kleid gepackt und beträchtlich aufgepeppt.
Man steuert nur durch Kippen des Telefons eine Scheibe durch eine futuristische Welt. Grafisch ziemlich cool gemacht, aber das Highlight ist die präzise Steuerung, mit der man ganz sanft, aber auch ungeheuer dynamisch den Parcours absolvieren kann. Das ist auch nötig, denn alle Levels werden auf Zeit gespielt. Man kann nicht nur seinen eigenen Highscore knacken, sondern sich auch online mit der weltweiten Spielergemeinde vergleichen.
Von Level zu Level wird es übrigens immer komplizierter, mit seiner Figur in der Spur zu bleiben. Plötzlich gibts schmale Abgründe, daneben lauert das ewige Nichts. Besonders fies, wenn vertikale Windräder drohen, einem in den Abgrund zu stossen. Da gilt es zum richtigen Zeitpunkt schnell vorwärts zu gleiten.
play
Der Untertiel «Episode One» deutet darauf hin, dass noch weitere Levels oder Ausgaben zu «Dark Nebula» erscheinen könnten.