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Der rechte Daumen drückt aufs Gaspedal, der linke könnte die Bremse betätigen. Doch die braucht man höchst selten. Und gesteuert werden die aufgemotzten US-Retro-Trucks auf dem Bildschirm durch Kippen des iPhones.
Logisch, nutzen Spielehersteller die Sensoren des iPhones aus. Doch so gut abgestimmt wie bei «Parcel Panic» ist noch kein anderes Rennspiel. Leichte Drehungen, aber auch abrupte Korrekturen überträgt das Game direkt auf das fahrende Auto. Extrem dynamisch kann der Spieler so um die Kurven brausen.
Und das ist auch nötig. Denn bei «Parcel Panic» ist Zeit Geld – oder besser gesagt Punkte. Im Prinzip erledigt man auf einer Insel Botengänge und liefert Pakete vom Hafen zum Hotel oder vom Leuchtturm zum Imbiss. Ist ein Job erledigt, gibts Punkte – und sofort einen neuen Auftrag. Bis das Zeitbudget aufgebraucht ist und abgerechnet wird.
Den Weg muss man sich, unterstützt von Navi-Pfeilen, selber suchen. Sprich, man kann völlig frei über die Insel düsen. Wer aber nicht nach einigen Levels Abkürzungen sucht und rasant am Limit fährt, der hat wenig Chancen, genügend Kisten abzuliefern und das nächste Fahrzeug freizuschalten. Achtung: Bei allzu waghalsigen Manövern fliegt die Ladung weg!
«Parcel Panic» beeindruckt mit der Fahrdynamik und der exakten Steuerung. Auch dass man sich frei bewegen kann, macht Spass. Schade nur, ist die Insel ziemlich klein. So wiederholen sich die Abläufe doch ziemlich schnell.