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«Plants vs. Zombies» ist weder grafisch besonders aufregend, noch spielerisch wirklich überraschend. Und doch fesselt das Game von der ersten Minute an. Und wer der monstermässigen Pflanzerei erlegen ist, kommt nicht mehr so schnell davon los. Egal, ob man die hochgelobte PC-Version aus dem letzten Jahr spielt oder das neue Remake für iPhone und iPod Touch.
Das Prinzip ist ganz einfach. Eine Horde von Zombies will Runde für Runde ins Haus eindringen. Und der Spieler hat die Aufgabe, dies schon im Vorgarten zu verhindern. Dazu steht ihn ein Arsenal an ganz speziellen Waffen zur Verfügung, nämlich Blumen, Sträucher und andere Pflanzen. Einige fressen die Gegner, andere beschiessen sie mit Blütenstaub oder explodieren samt dem Gegner.
Da der Platz im Garten beschränkt ist, braucht es viel Taktik. Zudem sind einige Pflanzenarten nach einmaligem Einsatz weg, andere brauchen eine gewisse Erholungszeit, bis sie wieder zuschlagen können. Zum Beispiel die monsterfressende Pflanze.
Damit man überhaupt pflanzen kann, braucht es Sonnenrohstoff. Der fällt in kleinen Dosen vom Himmel, der Rest muss mit Sonnenblumen selber gezüchtet werden – was einem natürlich weiter einschränkt. Dazu kommt, dass die Zombies zwar eher tumbe Gestalten sind, aber doch äusserst vielseitig. Einige können Hindernisse überspringen, andere haben Hilfsmittel wie eine Eismaschine zur Verfügung, um das Gestrüpp auf die Seite zu räumen.
Ein Gnadenloser und irrwitziger Kampf entbrennt, den man nur mit viel Geschick und schnellen Fingern bestehen kann. Witzig auch die vielen kleinen Einfälle, welche die Programmierer untergebracht haben. So erhält man von den Monstern immer wieder kleine Briefchen, etwa, dass sie sehr gerne zur Poolparty kommen würden. Und spätestens wenn das Michael-Jackson-Zombie auftaucht und im Scheinwerferlicht (!) ein paar Tanzschritte durch den Vorgarten macht, schliesst man das Spiel richtig ins Herz.
Nur wer genug Sonnestrahlen gesammelt hat, kann sich überhaupt als Gärtner betätigen.