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Übersicht
Nach Jahren bei der Agentur Third Echelon steigt Geheimagent Sam Fisher aus und begibt sich nach Malta. Dort ist er auf der Suche nach den Mördern seiner Tochter Sarah. Dabei nimmt er keine Rücksicht auf Verluste. Setzte er in den letzten Teilen noch auf seine Hightech-Gadgets, kommen dieses Mal (zumindest zu Beginn) nur eine Glasscherbe als Spiegel, verschiedene Knarren und auch Sams Fäuste zum Einsatz.
Gameplay
Am Microsoft-Event X10 in San Francisco konnten wir den ersten Abschnitt anspielen, der aber bereits einige wichtige Neuerungen beinhaltete. Nach wie vor kann Sam sich von Deckung zu Deckung an seine Gegner anpirschen. Hat man dabei einen Gegner hinterrücks im Nahkampf ausgeschaltet, lassen sich mehrere (zu Beginn zwei) Gegner unerkannt markieren. Auf Knopfdruck nimmt Sam diese unter Beschuss und schaltet sie so aus, natürlich nicht ohne noch andere anwesende Feinde zu alarmieren. Zudem muss man für den neuen Einsatz dieser Fähigkeit wieder einen Feind im Nahkampf erledigen.
Weiter kann Sam nun brutale Verhöre führen. So will er zu Beginn auf einem öffentlichen WC einen widerspenstigen Informanten ausquetschen. Dazu packt er diesen und drückt seinen Kopf wahlweise in die Pissoir-Schüssel oder schlägt ihn gegen einen Spiegel der daraufhin in tausend Teile zerspringt. Zusätzlich lässt sich der Auskunftsverweigerer auch Kopf voran und durch die geschlossene Tür in die nächste Kabine schleudern, was beim auf dem Klo sitzenden Unbeteiligten eine ziemlich panische Reaktion auslöst.
Der erste Level spielt auf Malta und Sam hat dabei die Aufgabe, neben dem Klo-Verhör auch noch in eine Villa einzudringen. Dazwischen ist aber auch eine spielbare Szene aus der Vergangenheit mit Sams Tochter als Kind eingestreut. Andere Erinnerungen werden als Schwarzweissfilme direkt in die Umgebung projeziert. Auf diese Weise verhält es sich auch mit den Missionzielen. So ist zum Beispiel auf der zu infiltrierenden Villa ein geschriebener Hinweis zu sehen.
Technik
Grafisch sieht das Game hervorragend aus. So ist etwa auf einem Markt in Malta mit vielen Ständen jedes einzelne Detail zu erkennen. Trotzdem besitzt man immer noch eine perfekte Fernsicht. Auch die mit vielen Säulen verzierte Villa sieht tadellos aus. Vom Sound haben wir wegen der lauten Umgebung leider nicht allzu viel mitbekommen.