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Übersicht
14 Jahre nachdem Fox McCloud das Lylat-Sytem und den Planeten Corneria zum ersten Mal vor dem Wissenschaftler Andross gerettet hat, darf er wieder in seinen Weltraumflieger steigen. Unter dem Kommando von Hasen-General Pepper und mit seinen Begleitern, dem Hasen Peppy Hare, dem Falken Falco Lombardin und dem Frosch Slippy Toad, macht sich unser Fuchs erneut daran, Andross den Garaus zu machen.
[+] Fantastische Action
Die Missionen sind in verschiedene Abschnitte unterteilt, in denen man den Flieger entweder auf einer vorgegebenen Route auf dem Bildschirm positioniert oder völlig frei durch die Umgebung fliegt. Dabei gilt es möglichst viele fliegende oder auf dem Boden fahrende Gegner auszuschalten – oder sich den Weg durch einen Meteoriten-Haufen freizuballern. Wem der Original-Schwierigkeitsgrad zu hoch ist, kann dabei auf eine extra fürs Remake kreierte einfachere Variante zurückgreifen. Die Steuerung ist dabei völlig problemlos und sogar die alternative Steuerung mittels Bewegen des 3DS funktioniert erstaunlich gut.
[+] Raffinierter Aufbau
Der Weg zum finalen Gegner lässt sich auf verschiedene Weise bewältigen. Je nach Erfolg in der vorherigen Mission verschlägt es Fox und seine Gruppe in eine andere Mission in Richtung Endgegner. So befliegt man von den insgesamt 15 Abschnitten jeweils sieben, bis es zur Konfrontation mit Andross kommt.
[+] Detaillierte Grafik
Egal ob Meteore durchs Bild fliegen oder ob unsere Flieger-Ass über eine Wasseroberfläche fliegt: «Star Fox 64» überzeugt grafisch, wobei vor allem die Partikeleffekte und der hohe Detailgrad begeistern. Mit eingeschaltetem 3D ist das Spiel noch ein zusätzlicher Genuss, da die so erkennbare Tiefe auch spielerisch durchaus Sinn macht, etwa wenn es gilt Distanzen zum nächsten Hindernis einzuschätzen.
[+] Gelungene Einbindung der Teamkameraden
Die drei Begleiter werden zwar vom Game gesteuert – trotzdem tragen sie viel zum Spielerlebnis bei. So haben Peppy, Slippy und Falco alle ihre eigene Hintergrundgeschichte und sind während den Missionen nicht um einen Spruch verlegen. Sollte einer der Begleiter allerdings abgeschossen werden, muss er während des nächsten Auftrags seinen Flieger reparieren und dementsprechend aussetzen. Dies macht dann auch tatsächlich den entsprechenden Einsatz etwas schwerer.
[–] Misslungene Fahrmissionen
Während die Flug-Action voll und ganz überzeugt, lässt sich dies von den Fahrmissionen, von denen es eine auf dem Weg zum Endgegner zu absolvieren gilt, nicht behaupten. Hier wirkt die Steuerung hakelig und auch das Design kann mit einer Art Hindernissparcours nicht überzeugen.
[–] Viel zu kurz
Was vor 14 Jahren noch akzeptabel war, sorgt heute für Stirnrunzeln: Ein Durchgang inklusive Endkampf dauert kaum eine Stunde und nach drei Durchgängen hat man dann auch das gesamte Spiel gesehen. Wer sich nicht durch die Highscore-Jagd oder das Erobern von Medaillen motivieren kann, sollte lieber die Finger vom Spiel lassen.