«Tekken 7» angeschaut Wenn die Wut in den Kämpfern entbrennt

Satte sieben Jahre sind bereits seit der letzten «Tekken»-Ausgabe vergangen. Doch nun rückt der siebte Teil näher mit Neuerungen, die auch unausgeglichene Duelle wieder spannend machen. Wir haben «Tekken 7» an der Gamescom angespielt.

Trailer zu «Tekken 7»

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Übersicht

Während «Tekken 7» in Japan bereits seit 2015 in den Spielhallen erhältlich ist, müssen sich Konsolen-Spieler noch bis zum Beginn des nächsten Jahres gedulden. Das ist für die Reihe aber nicht unüblich. Bereits bei «Tekken 6» erschien zunächst die Arcade-Version, die auch als eine Art Beta-Test dient, um zum Heimrelease ein möglichst ausbalanciertes Spiel-Erlebnis zu bieten. Und die Balance spielt dieses Mal eine besonders wichtige Rolle. Denn «Tekken 7» erhält mit dem Charakter Akuma Besuch aus der völlig anders zu steuernden «Street Fighter»-Reihe. Und der spielt auch im neuen Story-Modus eine wichtige Rolle.

Screenshots zu «Tekken 7»

 

Gameplay

Zum ersten Mal in der Geschichte der Reihe besitzt «Tekken 7» eine umfangreiche Geschichte. Dabei stellt der aus einem Trailer bekannte Kampf zwischen Heihachi und Akuma aus «Street Fighter» den Start der Kampagne dar. Ansonsten scheint sich das Ganze ähnlich wie die Kampagnen aus anderen Beat-‘em-ups wie zum Beispiel «Mortal Kombat» zu spielen. Zwischen den Kämpfen wird mit Zwischensequenzen die Story vorangetrieben. So soll «Tekken 7» das letzte Kapitel der Fehde der Mitglieder der Mishima-Familie darstellen, die seit dem ersten «Tekken» das dünne Story-Konstrukt zur Prügelreihe bieten.

Tekken 7: BLICK spielt den Klassiker an der Gamescon an play

 

Die Kampagne geht auch zurück in der Zeit. So ist zum Beispiel Heihachis Sohn Kazuya in einem Kapitel als Kind zu sehen, wie er mit seinem ebenfalls noch viel jüngeren Vater trainiert. Eine zurückkehrende Figur ist Lee Chaolan als Violet. Die Entwickler geben zwar zu, dass dieser nicht gerade ein Fanliebling ist. Der Grund für sein Comeback ist vielmehr, dass er in der Story eine wichtige Rolle spielen soll. Als komplett neue Figur wurde der Italiener und Exorzist Claudio Serafino vorgestellt, dessen barockähnliche Villa auch als Arena für heisse Gefechte dient. Zum Start stehen über 30 verschiedene Figuren zur Wahl.

Apropos Gefechte: In den Duellen gibt es einige neue Regeln, die das Geschehen etwas einsteigerfreundlicher machen. Dazu gehört zum Beispiel der Power Crush, eine offensive Gegenattacke, die feindliche Kombinationen unterbricht.

Tekken 7: BLICK spielt den Klassiker an der Gamescon an play

 

Fällt die Gesundheitsanzeige unter ein gewisses Niveau, wechseln die Figuren in den Rage-Modus, was dem Spieler drei Möglichkeiten gibt: Entweder man kämpft weiter, einfach mit stärkeren Angriffen. Oder man versucht die sogenannte Rage Art, ein gewaltiger und in spektakulärer Zwischensequenz inszenierter Angriff. Dieser lässt sich aber ziemlich leicht antizipieren und abwehren. Die abgeschwächte Version davon ist der Rage Drive, mit dem sich zum Beispiel eine Kombination mit einem zusätzlichen starken Schlag erweitern lässt, der sich nicht ganz so einfach verteidigen lässt.

Fazit

Wem «Mortal Kombat» zu simpel und «Street Fighter» zu kompliziert ist, der kommt auch mit «Tekken 7» voll auf seine Rechnung. Optisch profitiert das Spiel vom Wechsel auf die Unreal-4-Grafikengine, was zum Beispiel in der Exorzistenvilla zu hübschen Spiegelungseffekten führt. Auch die Kämpfer selbst sind unglaublich geschmeidig animiert. Beim Rage-Modus haben wir noch ein paar Fragezeichen. So wirkt es auf den ersten Blick nicht wahnsinnig befriedigend, wenn sich der Kampf nur in diesem einen Moment entscheidet, in dem der unterlegene Opponent die Rage Art auslöst. Hier bleibt zu hoffen, dass der bereits vorher überlegene Spieler doch noch einen grossen Teil seiner Vorteile behält. Erscheinen soll «Tekken 7» irgendwann im Frühling 2017 für PS4, Xbox One und erstmals über den Online-Store Steam auch für den PC.

Publiziert am 29.08.2016 | Aktualisiert am 05.09.2016
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