«Styx – Shards of Darkness» in der Vorschau Gemeinheit kennt hier keine Grenzen

Der durchtriebene Goblin Styx kommt zurück. In seinem zweiten Spiel «Shard of Darkness» schleicht er erneut durch die Schatten, um seine Gegner auf hinterlistige Art auszuschalten. Wir haben das Spiel in Paris mit den Entwicklern angeschaut.

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Übersicht

Nur knapp zwei Jahre nach dem Erstling erscheint heuer der zweite Teil der «Styx»-Reihe. Während der Vorgänger noch ein ziemlich lineares Schleichabenteuer mit wenigen spielerischen Freiheiten war, soll sich dies nun ändern. Die Story spielt 50 Jahre später. Was für einen Menschen eine lange Zeit sein mag, ist für einen Goblin nur ein Moment in seinem beinahe endlosen Leben. Doch während dieser Spanne hat sich die Welt verändert. Menschen, Elfen und sogar Zwerge sind eine Allianz eingegangen, um die wachsenden Gefahr durch die Goblins einzudämmen. Zu diesem Zweck findet in Körangar ein Gipfeltreffen der drei Völker statt. Auch Styx möchte dorthin – allerdings, um die Allianz zu zerschlagen.

Gameplay

Spielte der Vorgänger noch primär in den dunklen Gängen und Hallen eines Schlosses, darf man sich im Nachfolger auf hübschere und vielfältigere Umgebungen freuen. Dank des wohl um einiges grösseren Entwickler-Budgets konnte man sich nun den Umstieg auf die «Unreal 4»-Grafik-Engine leisten, was sich schon rein optisch bezahlt macht. Das gezeigte Level spielt in einem kleinen Hafen, wobei das sich im Wasser spiegelnde Mondlicht für hübsche Grafik-Effekte sorgt. Auch sonst sind die Umgebungen massiv besser ausgeleuchtet, egal ob es sich um den Mond oder eine Kerze als Lichtquelle handelt.

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Auch spielerisch hat sich einiges getan. Während Styx früher nur einem vorgegebenen Pfad folgen konnte, darf er sich im neuen Spiel freier bewegen und mit verschiedenen Strategien zum Ziel kommen. Eines ist aber klar: Wird Styx von mehreren Gegnern gleichzeitig entdeckt, bedeutet dies seinen Tod. Das Ziel im gezeigten Abschnitt ist es, drei über den Hafen verstreute Kisten zu öffnen.

Um an den Wachen vorbeizukommen, gibt es verschiedene Wege. So versteckt sich Styx zum Beispiel in einem Fass oder hinter einer dunklen Ecke, damit er einzelne Wachen von den Kollegen unerkannt ausschalten kann. Im weiteren Verlauf des Spiels vergiftet er auch mal eine Mahlzeit oder stellt eine Falle auf. Und mit einem Säurefläschchen verschwinden tote Feinde, damit keine zusätzliche alarmiert werden. Oder Styx greift zu Pfeil und Bogen, um die Gegner aus der Ferne auszuschalten. Für viele der Fallen und Gadgets, aber auch für die Pfeile muss Styx in der Umgebung Gegenstände einsammeln und diese dann miteinander kombinieren. Wer sich in den Levels also genauer umschaut, kann sich das Leben einfacher machen.

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Um die Gegend auszukundschaften, guckt Styx schon mal durch Schlüssellöcher oder hängt an einem Fensterbrett. Aber auch die Möglichkeit, Seile durch die Umgebung zu spannen oder einen Klon von sich selbst zu erstellen, macht das Gameplay massiv vielseitiger als im Vorgänger. Kommt dazu, dass man zum Beispiel mit einem gefundenen Dietrich eine Abkürzung nehmen kann. So bieten sich Styx oft komplett unterschiedliche Wege, um ein Level zu absolvieren.

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Fazit

Während aktuelle Schleichspiele meistens reine High-Tech-Gadget-Schlachten bieten, greift Goblin Styx – aufgrund das Fantasy-Szenarios – zu rustikaleren Mitteln, um seine Gegner auszuschalten. Dies hebt auch das neue Spiel wohltuend von der Konkurrenz ab, wobei mit der neugewonnenen Freiheit in «Shards of Darkness» ein ganz anderes Kaliber am Start steht als der noch lineare Vorgänger. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler dieses Mal auch das Balancing hinbekommen, ohne schon fast unmöglich zu lösende Abschnitte ins Spiel einzubauen. Erscheinen soll «Styx – Shards of Darkness» im Laufe des Jahres für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 31.03.2016 | Aktualisiert am 04.04.2016
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