«Steep» angespielt Sportlich das Matterhorn bezwingen

Wintersportgames sind in den letzten Jahren ausser Mode geraten. «Steep» versucht nun dort anzuknüpfen, wo früher «Amped» oder «SSX» für Furore sorgten. Wir haben bereits die ersten Abfahrten und Flüge hinter uns gebracht.

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Übersicht

Das Extremsport-Spiel «Steep» geht in einer verkleinerten Version der Alpen über die Bühne. Dabei sind in der Umgebung zum Beispiel auch der Mont Blanc oder die Dufourspitze zu erkennen. Diese immer noch riesige Welt können die Spieler mit vier verschiedenen Geräten erkunden. Für bodenständige Leute stehen Snowboard und Trickski zur Verfügung, während andere auch mit dem Wingsuit oder einem Delta-Segler durch die Lüfte fliegen dürfen. Auch abseits der Action gibt es viele zu entdecken.

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Gameplay

Den Hauptbestandteil in «Steep» machen die Events aus, in denen man alleine oder mit bis zu drei Kumpels gemeinsam auf verschiedenen vorgegebenen Strecken den Berg bezwingt. Logisch, dass die Zählweise jedes Mal anders ist. Während Wingsuit-Punktejäger möglichst nahe am Boden entlang fliegen sollten, sind bei den Snöbern möglichst coole Tricks gefragt. Aber auch Events mit der Jagd nach der besten Zeit sind vorhanden.

Dabei liegt das Game in Sachen Realismus irgendwo zwischen dem komplexen «Amped» und dem völlig übertriebenen «SSX». So wirken viele Aktionen im weiten Weiss ziemlich spektakulär. Andererseits besitzt das Spiel auch eine Anzeige für die G-Kräfte, die auf den Extremsportler wirken. Werden diese zu gross, beginnen sich zunächst die Bildschirmränder schwarz zu verfärben. Sorgt man nicht augenblicklich für eine Korrektur, wird die Figur im Spiel ohnmächtig.

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Das Game ist auch sonst nicht ohne Tücken. Mit einem Showboard einen Hang herunterbrettern, kann jeder. Allerdings führt die Route in anspruchsvolleren Events auch mal über die Dächer und über die Gartenzäune einer Chaletsiedlung. Hier sind präzise Controllereingaben gefragt – oder man landet schnell in der nächsten Hauswand.

Auch abseits der Events gibt es einiges zu tun. Die Extremsportler sind zum Beispiel mit Feldstechern ausgerüstet, mit denen sie die Umgebung absuchen und so neue Events entdecken. Doch keine Panik, den Weg dorthin muss man nicht zu Fuss zurücklegen, sondern man kann sich – schliesslich handelt es sich um ein Spiel – ganz locker dorthin teleportieren lassen. Viele Veranstaltungen lassen sich auch mit dem im Game integrierten Level-System freischalten.

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Optisch sieht das Spiel toll aus. Etwa wenn die Sonne auf den Schnee scheint, was zu vielen Glitzereffekten führt. Aber auch die von den Snöbern und Skifahrern in den Tiefschnee gezauberten Spuren wirken ziemlich realistisch. Scheint dazu noch die Sonne vom stahlblauen Himmel, fühlt man sich schon fast wie in ein kleines Wintermärchen versetzt.

Fazit

Egal ob man nur locker den Berg hinunterkurvt oder mit komplexen Kombinationen über Chaletdächer hinweg springt: «Steep» hat durchaus das Potenzial, nach einige Jahren Pause wieder winterliche Extremsportarten perfekt als Spiel umzusetzen. Mit vier verschiedenen Fahr- und Fluggeräten dürfte das Ganze auch ziemlich vielseitig werden. Inwiefern man jedes davon benutzen muss, um die Karriere zu beenden, wird sich aber noch zeigen müssen. Erscheinen soll Steep am 2. Dezember für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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1 Kommentare
  • Philipp  Bucher 03.11.2016
    Für mich als Snowboarder hat mich das Spiel Infinite Air with Mark McMorris sehr geflasht. (Ist im Oktober erschienen). Da geht es rein nur um Snowboarden. Grafik solala, Sprünge sehr realistisch. Mit der Steuerung braucht es je nachdem ein paar Stunden bis man klar kommt. Aber ich denke das macht ein Spiel auch spannender.
    Steep werde ich nicht kaufen. Ubisoft bekannt für: Verbuggt auf den Markt knallen, schlechte PC Portierungen, Uplay Zwang. Und zuvieles in einem nichts richtig. Ski, Sno....