«Star Wars – Battlefront» in VR Kindheitstraum geht hier in Erfüllung

Wie in «Star Wars» in einem X-Wing durchs Weltall fliegen und eine heisse Raumschlacht ausfechten? Dieser Traum wird dank dem heute erscheinenden «Rogue One»-DLC für «Star Wars – Battlefront» wahr, zumindest für Besitzer der Playstation VR. Und zwar gratis.

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Übersicht

Mit «Star Wars – Battlefront» können sich Gamer seit letztem Jahr heisse Ballergefechte zwischen Rebellen und Imperium liefern. Dank Updates kamen mit der Zeit immer mehr Karten dazu. Noch bevor der Film «Rogue One – A Star Wars Story» am 15. Dezember in den Kinos startet, kommen Besitzer des Spiels heute in den Genuss des passenden Updates zum Game. Zu bezahlen sind vier neue Multiplayer-Karten, die wir bei einem Event in London anspielen konnten. Für Besitzer des Grundspiels gratis und franko zum Download bereit steht hingegen eine Playstation-VR-Mission. Und die lässt Kindheitsträume wahr werden.

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Gameplay: So spielt sich «Star Wars – Battlefront» in VR

Bereits der Beginn der VR-Demo vermag zu beeindrucken. So kann man sich den X-Wing aus allen Richtungen anschauen, bevor man ins Cockpit sitzt und sämtliche Bedienelemente berührt, die irgendeinen Ton von sich geben. Dabei fühlt man sich innerhalb des Raumschiffs zunächst ziemlich beengt. Drückt man auf den grossen Knopf, wird man in den Weltraum hinausgeschossen. Hier zeigt sich dann ein prächtiges Bild. Während man anderen Schiffen der eigenen Formation nachfliegt, ist schräg unterhalb eine prächtig aussehende Galaxie mit Spiralarmen zu sehen. Dreht man hingegen den Kopf um, erkennt man auf dem «Beifliegersitz» einen R2-D2-ähnlichen Roboter, der mit den typischen fiepsigen Geräuschen das Geschehen kommentiert.

Der ganze Einsatz dauert rund 15 Minuten. Während man zu Beginn noch den anderen Schiffen nachfliegt, darf man im späteren Verlauf auf Asteroiden ballern. Dabei machen sich unsere Staffelkollegen in unterhaltsamen Gesprächen auch mal lustig über den unerfahrenen Rookie, der mit den Profis mitfliegt. Auch dank der tollen Optik inner- und ausserhalb des Cockpits macht der X-Wing-Flug Laune.

Als Finale und Höhepunkt steht eine längere Raumschlacht gegen verschiedene Wellen von imperialen Tie-Fightern auf dem Programm. Dank der langsamen Einführung, dem immer sichtbaren Cockpit als Fixpunkt und der leicht verzögerten Bewegung im Kampf ist uns während der ganzen Demo nie schlecht geworden. Ganz anders als im viel actionarmeren «Robinson – The Journey».

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Allerdings drehen sich die Schiffe nicht ganz so schnell, wie man es aus anderen Spielen gewohnt ist – wohl damit sich niemand unter der Cyberbrille übergibt. Dank Markierungen am Rand des Sichtfelds sieht man aber immer, wohin man den X-Wing drehen muss, um die Tie-Fighter mit Laserkanone und Raketen ins Visier zu nehmen. Einzige Kritik: Der Einsatz ist viel zu kurz und bietet auch wenig Wiederspielbarkeit. Bei einer Gratisbeilage ist das aber Jammern auf hohem Niveau.

Im Hauptupdate sind vier neue Multiplayer-Karten zu finden. Der wichtigste neue Modus ist dabei der Infiltrationsmodus. Dieser beginnt zunächst mit einer Raumschlacht, in der ein Team ein Raumschiff zu einem Sprungtor eskortieren muss. Gelingt dies, wogt die Schlacht auf dem Dschungelplaneten Scarif weiter. Dieser sieht optisch hervorragend aus. Allerdings sind im grünen Gestrüpp auch einige unsichtbare Mauern vorhanden, die den Spielfluss etwas stören. Als neue Heldenfiguren sind die ebenfalls im Film auftretenden Jin Erson und Orson Krennic zu finden.

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Fazit

Trotz der Kürze: Die Raumschlacht mit dem X-Wing ist wohl das beste Erlebnis, das wir bisher mit der Playstation VR hatten. So vermögen die 15 Minuten bestens zu unterhalten, und trotz der Action ist Motion Sickness kaum ein Thema. Auch der normale Teil des «Scarif»-Upgrades überzeugt, auch wenn hier vor allem mehr vom bereits Bekannten geboten wird. Der mehrteilige Infiltrationsmodus ist aber genug raffiniert, um über längere Zeit zu motivieren. So ist das Gesamtpaket perfekt dazu geeignet, die Wartezeit bis zum Start von «Rogue One – A Star Wars Story» in den Kinos zu verkürzen.

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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