«Sniper Ghost Warrior 3» in der Vorschau Der Shooter mit der niedrigsten Ballerquote

Während normale Shooter endlose Ballereien bieten, will in «Sniper Ghost Warrior 3» jeder einzelne Schuss gut überlegt sein. Wir sind mit Held Jonathan North durch Georgien geschlichen.

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Das ist «Sniper Ghost Warrior 3»

In Georgien tobt ein übler Stellvertreter-Bürgerkrieg mit drei Fraktionen. Für die US-Armee steht der Scharfschütze Jonathan North im Einsatz, der hinter feindlichen Linien hochrangige Ziele möglichst heimlich ausschalten soll. Unser Held hat aber auch noch einen ganz persönlichen Auftrag: Sein Bruder ist im Krieg an einen unbekannten Ort entführt worden. Kein Wunder, dass ihn Jonathan möglichst schnell wieder finden will.

Gameplay: So spielt sich «Sniper Ghost Warrior 3»

Während die bisherigen Ausgaben der Sniper-Reihe ziemlich miese Low-Budget-Spiele waren, rühren die Entwickler nun spürbar mit der grossen Kelle an. Zum ersten Mal in der Reihe gibt es mit Georgien eine offene Welt, die sich frei bereisen lässt und in der man eine Unmenge an Missionen absolvieren kann. Die Spielzeit dürfte so um ein Vielfaches länger sein als in den bisherigen Kurzausgaben.

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Der anspielbare Abschnitt beginnt in einem Unterschlupf, in dem man mit gesammelten Ressourcen neue Waffen und Munition herstellt. Zudem haben wir die Wahl aus rund fünf Missionen. In der von uns gewählten sollen wir einen Verbrecher in einer grösseren Hochhaus-Siedlung erledigen. Vor jedem Einsatz kann man mit einer Drohne über das Einsatzgebiet fliegen und dabei die Feinde und wichtige strategische Punkte wie Alarmanlagen und Mörserstellungen markieren. Allerdings sollte das Gerät nicht zu tief fliegen, da es sonst entdeckt und abgeschossen wird.

Hat man sich schliesslich für ein Ziel entschieden, gilt es, viele Dinge zu berücksichtigen. Für gut gerüstete Gegner sollte man zum Beispiel panzerbrechende Munition verwenden. Zudem muss man im Visier die Distanz einstellen und den Wind berechnen. Zu diesem Zweck wird am oberen Bildschirmrand die geschätzte Abweichung der Kugel angezeigt. Danach gilt es noch, auf Knopfdruck den Atem anzuhalten, bevor man dann schliesslich den entscheidenden Schuss abgibt.

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Alternativ kann man sich aber auch unter die feindlichen Reihen mischen und versuchen, die Gegner aus der Nähe auszuschalten. Wird man dort allerdings entdeckt, ist man, je nach Anzahl verbleibender Feinde, ziemlich chancenlos. In unserer Missionen können wir aber den zu erledigenden Verbrecher mit einem Schuss zur Flucht verleiten und ihn bei Erreichen seines Autos erledigen, bevor wir schnell in den Wäldern der Umgebung verschwinden. So gibt es im Spiel in der offenen Welt durchaus verschiedene Möglichkeiten, einen Auftrag zu erledigen. Falls man allerdings entdeckt wird, sollte man die Beine in die Hand nehmen und möglichst schnell das Weite suchen.

Im Verlauf des Spiels lassen sich für Jonathan zusätzliche Fähigkeiten freischalten. Je nach Spielstil kommen dabei andere Vorteile zum Zug. Spielt man aggressiv und offen im «Warrior»-Stil, steigert sich die Lebensenergie. Als heimlicher «Ghost» bringt man die Gegner mit einem Sprung von oben um die Ecke. Und als «Sniper» kann man zum Beispiel die Luft länger anhalten oder findet Geheimnisse in der Umgebung.

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Fazit und Releasedate von «Sniper Ghost Warrior 3» für PC, PS4 und Xbox One

Besonders die Charakter-Entwicklung, eingeteilt in Sniper, Ghost und Warrior, könnte dem Spiel die nötige Vielseitigkeit verleihen. Auch die abwechslungsreiche offene Welt vermag zu gefallen, auch wenn man an der Optik bis zum Release noch etwas schrauben dürfte. Das gilt auch für die künstliche Intelligenz der Gegner, die im anspielbaren Ausschnitt noch etwas unbeholfen agieren. Jedenfalls macht das Spiel aber bereits jetzt einen viel besseren Eindruck als die beiden schwachen Vorgänger. Ob das reicht, um aus «Sniper Ghost Warrior 3» ein tolles Game zu machen, erfahren wir am 27. Januar 2017, wenn das Game für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

Publiziert am 13.10.2016 | Aktualisiert am 13.10.2016
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