«Rez Infinite» getestet Ballern mit Rhythmus im Headset

Der Dreamcast-Klassiker «Rez» aus dem Jahr 2001 feiert mit einer Playstation-VR-Version ein Comeback. Dabei zeigt sich, dass das Railshooter-ähnliche Game absolut perfekt für die virtuelle Realität geeignet ist.

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Remake des 2001 Klassikers «Rez»

Anno 2001 war «Rez» eine revolutionäre Angelegenheit. Zu coolem Technobeat fliegt der Spieler durch einen Cyberspace, der das Innere eines Computernetzwerks darstellt. Das Ziel ist es, dort mit einer simplen Schussmechanik Viren und Firewalls zu bekämpfen. Dabei passen sich die Töne der stilistisch simpel dargestellten Gefechte an den Techno-Soundtrack an. Dieses audiovisuelle Erlebnis passt perfekt zur Playstation VR, mit deren Hilfe man nun durch einen 3D-Cyberspace fliegt.

Gameplay: So spielt sich «Rez Infinite»

Das hat uns gefallen

Die fünf im Grundspiel vorhandenen Level, die je 10 bis 15 Minuten dauern, sind komplett in «Rez Infinite» vorhanden, allerdings mit höherer Auflösung. So kommen auch in der virtuellen Realität die Bilder gestochen scharf daher. Neu ist das Steuerungsschema: Während man früher die Viren mit dem Controller anvisierte, geschieht dies nun mit Kopfbewegungen. Den regulären PS4-Controller benötigt man nur noch, um die zuvor markierten Viren durch Loslassen der X-Taste zum Abschuss zu bestätigen.

«Rez Infinite» für die Playstation VR getestet: Gameplay und Preis play

 

Auch wenn sich das Game ohne Playstation VR spielen lässt, hinterlässt es nur mit aufgesetztem Headset einen bleibenden Eindruck. So fühlt man sich tatsächlich mitten im Cyberspace, und auch das Tempo innerhalb der Umgebung wirkt viel eindrucksvoller, als wenn man das Geschehen nur auf einem TV-Monitor verfolgt. Zusammen mit dem treibenden Soundtrack, der trotz des Alters von 15 Jahren immer noch erstaunlich frisch wirkt, ist das Ganze ein einzigartiges Erlebnis.

Neben dem kompletten Original-Spiel ist bei «Rez Infinite» die sogenannte Area X zu finden. Dieser Abschnitt ist etwas umfangreicher als die ursprünglichen Levels und wurde extra für die neue Ausgabe konzipiert. So darf man hier die eigene Figur bis zu einem gewissen Grad selber steuern. Zusätzlich sind die Umgebungen um einiges farbenfroher und detaillierter inszeniert. Das gilt auch für die Viren, die mal wie riesige Würmer, mal wie riesige, schimmernden Pixel-Würfel aussehen. Zusätzlich arbeitet das Spiel mit vielen Rieseleffekten, so dass im Hintergrund zum Beispiel eine goldene Pyramide, an der scheinbar Sand herunterläuft, zu erkennen ist. Ebenfalls speziell an Area X: Je nach Spielart gibt es hier verschiedene Wege durch den Cyberspace.

«Rez Infinite» für die Playstation VR getestet: Gameplay und Preis play

 

Das hat uns genervt

Auch wenn mit der Area X ein neuer Abschnitt dazugekommen ist, hat man das Spiel immer noch in knapp 90 Minuten durch. Klar kann man die verschiedenen Abschnitte auf der Jagd nach dem Highscore immer wieder spielen. Auch die mit der Zeit freischaltbaren Vorteile im Optionsmenü motivieren dazu, die Abschnitte wiederholt in Angriff zu nehmen. Trotzdem hätten wir uns noch ein paar zusätzliche Levels gewünscht.

Fazit: Lohnt sich der Kauf von «Rez Infinite»?

War das Originalspiel bereits beinahe ein spielgewordener Drogentrip, fährt das Remake «Rez Infinite» mit Hilfe des Headsets noch viel mehr ein. Besonders wenn man mit vollem Tempo durch den Cyberspace fliegt, hat man das Gefühl, dass es einen in Echt so richtig nach hinten ins Sofa drückt. Kommt dazu, dass die Steuerung mittels Neigen des Kopfs perfekt funktioniert. «Rez Infinite» ist so eines der spektakulärsten Spiele für die «Playstation VR», das mit 30 Franken auch zu einem anständigen Preis erhältlich ist.

Wertung von «Rez Infinite»

Wertung: 9 von 10 audiovisuellen Rauschzuständen

Rez Infinite, für Playstation VR, ab 7 Jahren

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 05.11.2016
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