«Resident Evil 7 – Biohazard» angespielt An die Decke hüpfen mit der Cyberbrille

Nachdem «Resident Evil 6» zwar massiv an Umfang, aber flach an spielerischem Gehalt war, wollen die Entwickler mit «Resident Evil 7 – Biohazard» einige neue Dinge ausprobieren. So spielt das Game zum Beispiel in der First-Person-Perspektive. Wir haben die während der E3 veröffentlichte Demo durchgespielt.

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«Resident Evil 7 – Biohazard» vorbestellen

«Resident Evil 7 – Biohazard» für PC bei Digitec vorbestellen (64 Franken)
«Resident Evil 7 – Biohazard» für PS4 bei Digitec vorbestellen (74 Franken)
«Resident Evil 7 – Biohazard» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (74 Franken)

Übersicht

Nach dem verunglückten «Resident Evil 6» versuchen die Entwickler einen kompletten Neustart. So treten in «Resident Evil 7 – Biohazard» keine aus früheren Spielen bekannte Figuren auf. Zusätzlich wechselt man von der bisher verwendeten 3rd-Person-Ansicht zur Egoperspektive. Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass das Game auch Playstation VR unterstützt – und zwar für den gesamten Inhalt. Künftige Meldungen über Herzinfarkte sind so wohl vorprogrammiert. Die bereits veröffentlichte Demo «Resident Evil 7 Teaser – Beginning Hour» dauert zwar keine Stunde, sondern knapp eine halbe. Während dieser gibt es allerdings eine wohldosierte Mischung aus Ekelmomenten und Jump Scares – und einige kleine Rätsel dazwischen.

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Gameplay

Soviel vorneweg: Die Demo zeigt nicht den Start des Spiels, sondern soll eher die Atmosphäre von «Resident Evil 7» widerspiegeln. Trotzdem bekommen wir dank «Beginning Hour» schon mal einen guten Eindruck, wohin das Spiel geht. So wacht der unbekannte Protagonist in einem düsteren und unheimlichen Haus auf. Daneben klingelt das analoge Telefon. Und der anonyme Anrufer hat nur einen Rat: Das Anwesen so schnell wie möglich zu verlassen.

Auf dem Weg durch die Räume und die Küche merkt der unbekannte Protagonist bald, dass hier Schreckliches stattgefunden haben muss. Überall auf dem Boden liegen Eingeweide verstreut, über die sich bereits ganze Schwärme von Fliegen hermachen. Schliesslich bei der Tür angekommen, merkt der Held, dass diese verschlossen ist. Dafür findet er einen Bolzenschneider, mit dem sich ein Schloss zu einem Schrank knacken lässt. Darin findet man eine VHS-Kassette, die man mit dem Videogerät im Startraum anschauen kann. Obwohl das Szenario offenbar im Jahr 2017 spielt, scheint die Technologie in der 80er-Jahren stehengeblieben zu sein.

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Auf dem Band gibt es eine Szene zu sehen, die zeigt, wie ein überheblicher Moderator mit seinen zwei Crew-Begleitern für eine Sendung über paranormale Phänomene das Haus erkundet. Auch diese Szene ist komplett spielbar. Raffiniert: Auch wenn man den Kameramann frei steuern kann, ist das Game so konstruiert, dass irgendwann der Tonmann so nebenbei verlorengeht, ohne dass man dies zunächst aktiv mitbekommt. Sobald der Moderator die Situation erkennt, bricht Panik aus und die beiden noch vorhandenen Fernsehmänner wollen nur noch verschwinden. Durch die Szene erhält man einen Hinweis auf einen Geheimgang. Dort findet man in der Gegenwart einen Schlüssel, der die Haustüre öffnet. Daraufhin wird man allerdings von einer Art Hinterwäldler entdeckt und niedergeschlagen. Das wärs dann auch gewesen.

Allerdings gibt es einige Dinge zu entdecken, die man beim ersten Durchgang übersieht. Findet man im VHS-Abschnitt zum Beispiel einen Dietrich und öffnet damit eine Schublade, kann der Held in der Gegenwart diese Schublade ebenfalls öffnen und die dort gefundene Axt mitnehmen. Entdeckt man hingegen in einem Cheminée eine Sicherung, kann man diese am entsprechenden Ort einsetzen und damit eine Geheimtüre zum Estrich öffnen, wo ein weiterer Telefonanruf auf den Helden wartet. Allerdings ändert dies nichts am Ausgang der Szene. Der Hinterwäldler springt einem jedes Mal von hinten an.

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Fazit

Atmosphärisch ist das Game definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Während «Resident Evil 6» viel zu actionreich und überladen war, dürften im siebten Teil wieder Freunde von echtem Survival-Horror mit einigen Ekel-Momenten auf die Rechnung kommen. Die Serie geht definitiv zurück zu ihren Wurzeln. Ob es allerdings nötig war, sämtliche liebgewonnenen Figuren wie Chris Redfield oder Jill Valentine zu streichen, muss sich erst noch zeigen. Jedenfalls dürfte das Spielerlebnis besonders mit aufgesetzter Cyberbrille ziemlich intensiv werden. Erscheinen soll «Resident Evil 7 – Biohazard» am 24. Januar 2017 für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 28.07.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
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