«Overwatch» angespielt Dieser Engel kommt aus Zürich

Im Online-Shooter «Overwatch» darf man zwischen 21 Helden auswählen. Eine der Figuren, die Heilerin Mercy alias Angela Ziegler, kommt sogar aus Zürich – zumindest im fiktiven Story-Hintergrund. Wir haben das Game bei einer Präsentation in München angespielt.

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Übersicht

Die US-Firma Blizzard Entertainment hat mit «Warcraft», «Starcraft» und «Diablo» einige der bekanntesten Gamereihen überhaupt kreiert. Nur an einen Shooter haben sich die Entwickler bisher noch nicht rangewagt. Dies ändert sich nun mit «Overwatch». Im reinen Online-Titel können die Spieler in heissen Gefechten in zwei Sechser-Teams gegeneinander antreten. Dabei stehen 21 Helden und Heldinnen zur Verfügung. Eine davon stammt sogar aus Zürich, was aber nur für den knappen Hintergrund der Geschichte eine Rolle spielt. Wichtiger ist, dass die Figuren spielerisch nicht unterschiedlicher sein könnten. Leider hatten wir nur zwei Stunden Zeit, um das Game anzuzocken. Aber bereits da zeigte sich, dass man sich bei den spezifischen Fähigkeiten jedes Charakters viel Mühe gegeben hat.

Trailer zu Overwatch

 

Gameplay

Um beim Beispiel von Mercy alias Angela Ziegler zu bleiben: Als Heilerin ist sie zwar mit einer Pistole bewaffnet. Mit dieser ist sie allerdings fast chancenlos gegen jede andere Figur. Ihre viel wichtigere Waffe ist ein Energiegewehr, mit dem sie mittels eines Strahls befreundete Figuren heilt. Zusätzlich kann sie mit ihrer ultimativen Schutzengel-Fähigkeit sogar gefallene Teammitglieder in der Nähe wieder mit voller Lebensenergie zurückbringen. Klingt langweilig? Ist es aber nicht, denn in «Overwatch» sind die Duelle so hektisch, dass man mit jeder Figur eigentlich jederzeit voll gefordert ist.

Jeder Charakter ist in die vier Bereiche «Offensiv», «Defensiv», «Tank» und «Support» eingeteilt. So entfaltet der defensive Bastion erst sein volles Potenzial, wenn er sein tödliches Geschütz aufstellen kann, dazu aber stillstehen muss. Im Vergleich kann D.Va als Tank-Charakter in einen Mech steigen und kriegt durch diesen quasi ein zweites Leben. Denn wenn dieser zerstört wird, kann sie immer noch zu Fuss weiterkämpfen. Neben den komplett verschiedenen Fertigkeiten kommt dazu, dass sich die offensiven Figuren viel schneller übers Schlachtfeld bewegen als die defensiven, die um einiges länger benötigen, um zum gewünschten Ort zu gelangen. Bei der Charakterwahl wird übrigens angezeigt, wenn eine der vier Ausrichtungen im Team fehlt, damit man sich entsprechend noch umentscheiden kann.

Screenshots zu «Overwatch»

 

Bei den Modi hatten wir mit «Assault» und «Control» den meisten Spass. In beiden gilt es, einen oder mehrere Punkte auf der Karte einzunehmen und zu besetzen. Hier kommt dann auch zum Zug, dass man nach dem eigenen Tod innerhalb eines Matches auch eine neue Figur auswählen darf. Je nach Spielsituation kann es sich lohnen, abwechslungsweise einen offensiven oder defensiven Helden zum Einsatz zu bringen.

Im Modus «Escort» muss das eine Team ein sich bewegendes Fahrzeug verteidigen. Hier kommt es dann oft zu einem wilden Drauflosgeballere, zumal die spielbare Karte ziemlich eng ist. Das macht es dem attackierenden Team relativ einfach, die Verteidiger zum Schluss der Partie effektiv vom Fahrzeug abzuschirmen. Hier bleibt aber bis zum Release am 24. Mai noch genug Zeit, um nachzubessern und die Ausgangslage etwas fairer zu gestalten.

Wir haben das Game auf der PS4 und der Xbox One angespielt. Logisch ist das Gameplay mit dem Controller etwas langsamer als mit Maus und Tastatur auf dem PC. Optisch sieht das Spiel aber auch auf den Konsolen mit vielen spektakulären Comic-Effekten hervorragend aus.

play

 

Fazit

Die grösste Stärke des Spiels ist, dass sich jede der 21 Figuren völlig unterschiedlich spielt. So hätten wir locker mehr als zwei Stunden nur damit verbringen können, jeden Charakter mal auszuprobieren - ohne mit jedem zusätzlich die richtige Strategie zu entwickeln. Kommt dazu, dass die Steuerung auch auf den Konsolen überhaupt keine Probleme macht, so dass wir gerne nochmals einige Stunden angehängt hätten. Ob zum Release auch das teils noch etwas unfair wirkende Balancing perfektioniert wird, zeigt sich spätestens am 24. Mai, wenn das Game erscheinen soll. Vorbesteller können bereits ab dem 3. Mai während der offenen Beta beginnen. Künftige Inhalts-Updates sollen übrigens komplett gratis sein.

«Overwatch» vorbestellen

«Overwatch» für PC bei Digitec vorbestellen (64 Franken)
«Overwatch» für PS4 bei Digitec vorbestellen (72 Franken)
«Overwatch» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (72 Franken)

Publiziert am 18.04.2016 | Aktualisiert am 18.04.2016
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1 Kommentare
  • Tobias  Grütter 18.04.2016
    Reiner Online-Titel? Schade, dann wird das kein grosser Erfolg werden. Weiss jemand schon, wie teuer nun die monatlichen Online-Gebühren sein werden. Es wird ja kaum bei den einmaligen 64 Franken bleiben. Oder bringt Blizzard tatsächlich ein Free2Play-Shooter?