«No Man’s Sky»: Der Start So spielt sich das gigantische Weltraumepos

Ab Mitternacht startet auch bei uns das sehnlichst erwartete «No Man’s Sky». BLICK hat die ersten der 18 Trillionen Planeten bereits erkundet und weiss, ob das Game zumindest zu Beginn hält, was es verspricht.

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18 Trillionen Planeten - Start auf Planet 1

Nach einer kurzen Introsequenz, die den Flug durch unzählige Sterne zeigt, beginnt das Game für jeden Spieler auf einem anderen Planeten. Mal warten grüne Wiesen, mal blaue Bäume, mal weite Ebenen, mal tiefe Krater, mal wellige Hügel. Die Voraussetzungen sind aber für alle gleich: Zunächst müssen Raumschiff und Multiwerkzeug repariert werden. Dazu lassen sich auf den Planeten Rohstoffe wie Eisen und Platin, aber auch Energievorräte wie Plutonium oder Kohlenstoffe abbauen. Alles mitnehmen kann man nicht, da der Platz sowohl im Raumanzug wie auch im Schiff zunächst ziemlich stark beschränkt ist. Kommt dazu, dass auch Upgrades einen Inventarplatz benötigen. So muss man sich entscheiden, ob man zum Beispiel ein möglichst starkes Raumschiff oder eines mit viel Stauraum haben möchte.

So sieht das «No Man’s Sky» Universum aus

 

Hat man schliesslich nach rund 30 Minuten Startschubdüse und Impulsantrieb repariert, kann man sofort in den Weltraum starten – oder noch einige Zeit auf dem ersten Planeten verbringen. Denn bereits hier lassen sich bis zu 14 verschiedene Tierarten entdecken, Blaupausen für neue Gegenstände und Upgrades finden oder an speziellen Stationen neue Inventarplätze freischalten. Mit Hilfe von Monolithen kann man zudem die Sprache der verschiedenen Aliens erlernen.

Wichtige Plätze oder Rohstoffe werden nach einem Scan mit Symbolen angezeigt. Jeder entdecke Planet, darauf vorhandene Orte und jede Tierart lassen sich zudem in ein Verzeichnis hochladen, was als Belohnung einige Credits abwirft, die man an Handelsstationen in verschiedene Items oder gar neue Raumschiffe investieren kann.

No Man's Sky: Das Weltraum Epos im BLICK-Test play

 

Zudem trifft man gleich neben dem Raumschiff auf Atlas, der als mysteriöse Kugel auftritt und telepathisch mit dem Spieler kommuniziert. Atlas ist dann auch eine Art Lotse auf dem Weg zum Zentrum des Universums, das als übergreifendes Ziel dient. So ist dann in der Sternenkarte von System zu System ein Weg zu erkennen, dem man folgen kann. Ganz orientierungslos wird man also nicht ins Spiel geworfen.

So funktioniert das Game

Entscheidet man sich schliesslich, den ersten Planeten zu verlassen, gelangt man schnell in den Weltraum. Dort kann man über das Zerstören von Asteroiden weitere Rohstoffe sammeln. Oder man fliegt zur nächsten Raumstation, um mit Aliens zu sprechen oder Handel zu treiben. Mit einem Scan lassen sich zudem wichtige Orte auf anderen Planeten finden. Während ein Flug mit normaler Geschwindigkeit oft mehrere Stunden dauern würde, kann man zum Glück auf zwei weitere Antriebsarten zurückgreifen, die das Flugtempo verzehn- und verhundertfachen. Trotzdem kann es auch so mal zwei bis drei Minuten dauern, bis man am gewünschten Ort angekommen ist.

No Man's Sky: Das Weltraum Epos im BLICK-Test play

 

Das erste Ziel ist übrigens, eine spezielle Energiezelle zu bauen. Denn eine solche benötigt man für jeden Warp-Sprung von System zu System. Allerdings muss man nicht jede Zelle selber relativ aufwändig herstellen. So gibt es an verschiedenen Orten im Weltraum auch fixfertige Energiespender zu finden.

Beim normalen Flug durch den Weltraum kann es zu Kämpfen mit anderen Raumschiffpiloten kommen, die scharf auf die eigene Ladung sind. Die Gefechte erinnern an andere Weltraum-Epen wie die «Wing Commander»-Reihe. So berechnet das Spiel zum Beispiel auch hier, wo man hinballern muss, damit die Schüsse das sich bewegende feindliche Schiff treffen. Hat man genug Eisen und andere Metalle im Laderaum, kann man die eigenen Schutzschilde auch während des Kampfs reparieren. Sollte man trotzdem mal sterben, erwacht man beim letzten Speicherpunkt, muss sich allerdings nochmals zum Ort des Ablebens begeben, um dort die verlorenen Gegenstände wieder einzusammeln.

No Man's Sky: Das Weltraum Epos im BLICK-Test play

 

Planetenuniversum durchfliegen

Sobald man eine Sternenkarte besitzt, lohnt sich dort ein virtueller Flug durchs Universum. Denn so bekommt man einen Eindruck von der schieren Grösse von «No Man’s Sky». Für Minuten fliegt man an Tausenden und Abertausenden von Sternen vorbei, ohne dem Zentrum viel näher zu kommen. So fühlt man sich dann auch im Spiel ganz, ganz klein.

«No Man’s Sky» für PS4 und PC

«No Man’s Sky» ist mit fehlender Story und relativ simplem Spielprinzip nicht für jeden geeignet. Trotzdem bietet das Spiel genug Betätigungsmöglichkeiten, um die Reise ins Zentrum des Universums zumindest in den ersten Stunden sehr unterhaltsam und mit vielen überraschenden Momenten zu gestalten. Ansonsten ist «No Man’s Sky» ein unglaublich beeindruckendes Spiel, das es so in dieser Art noch nie gegeben hat.

No Man’s Sky, ab 10. August 2016 für PS4, ab 12. August 2016 für PC, ab 7 Jahren

 

Publiziert am 09.08.2016 | Aktualisiert am 17.08.2016
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