«NHL 17» getestet Schweizer Stadien sind wieder im Spiel

Nach dem enttäuschenden «NHL 15»-Debut auf den neuen Konsolen, arbeitet sich EA zurück zu den alten Umfangsmonstern der Hockey-Simulation. Davon zeugt auch, dass erstmals seit Jahren wieder Schweizer Stadien im Spiel zu finden sind.

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Übersicht«NHL 17»

Noch bevor EA am 29. September mit «Fifa 17» die Fussballsaison eröffnet, können die Spieler in «NHL 17» bereits zum Stock greifen und auf den Puck eindreschen. Mit dabei ist auch die Schweizer «National League A» mit entsprechenden Kadern. Und zum ersten Mal seit dem Wechsel auf die aktuellen Konsolen PS4 und Xbox One hat man dem Game auch wieder drei Schweizer Stadien spendiert. So können die Hockey-Cracks nun in Bern, Zürich und Davos einlaufen. Auch sonst hat sich auf und vor allem neben dem Eis einiges getan.

 

Gameplay: So spielt sich «NHL 17»

Das gefällt BLICK am Spiel

Bei den Hockeypartien selbst gibt es praktisch nichts auszusetzen: Neueinsteiger erlernen dank optional eingeblendeten Controllerbefehlen schnell die Steuerung. Sobald man eine Technik beherrscht, zeigt das System zudem komplexere Optionen an. Zudem gibt das Tutorial-System aus, ob man zum Beispiel ein Bully verloren hat, weil man etwas falsch machte, oder weil der Gegenspieler einfach die bessere Werte hatte. Auch Pässe und Schussabgaben werden so bewertet. Und wer noch genauere Analysen will, sieht in einer detaillierten Auflistung, in welchen Bereichen man besonders gut oder besonders schlecht spielt. Optisch hat man gegenüber dem letzten Jahr vor allem die Animationen nochmals verbessert. Die Kollisionsabfrage führt aber immer noch zu einigen surrealen Szenen.

Der grösste Brocken neben dem Eis ist der Franchise-Modus. Darin kann man ein NHL-Team übernehmen und sämtliche Angelegenheit regeln – vom Transfer wichtiger Spieler über den Stadionausbau bis hin zum Preis eines Hot Dogs am Würstchenstand. Zusätzlich hat man die Wahl, ob man die Spiele auf dem Eis simulieren oder selber austragen will. Leider geht das nur für die NHL-Teams. Bei anderen Meisterschaften muss man auf den nur auf dem Eis stattfindenden Saison-Modus zurückgreifen.

NHL 17 angespielt: So spielt sich der neue Eishockey-Klassiker play

 

Ansonsten hat man eine riesige Auswahl an verschiedenen Spielvarianten. Beim Hockey-Ultimate-Team stellt man sein Team wie mit Fussball-Bildchen mit aus Päckchen gezogenen Spielern zusammen. Beim neuen Draft-Modus verstärkt man ein Team mit zwölf zusätzlichen Spielern, um danach online oder gegen vom Spiel gesteuerte Teams anzutreten. Ansonsten beinhaltet «NHL 17»  auch das ganze Programm vom letzten Jahr. Die Entwickler haben dabei viele Details verbessert. So lassen sich die  Spieler zum Beispiel im Be-A-Pro-Modus um einiges individueller gestalten.

Das gefällt BLICK am Spiel nicht

Während die Präsentation auf dem Eis ohne Fehl und Tadel ist, kann man sich in den unzähligen Modi und Menüs gerne mal in der Unübersichtlichkeit verlieren. Kommt dazu, dass es beim Be-a-Pro-Modus zwischen den Partien immer noch äusserst spröde zu und her geht – was quasi zu einer endlosen Aneinanderreihung von Hockey-Matches führt.

Erfreulicherweise hat man den momentan in Nordamerika stattfindenden World Cup of Hockey ins Game integriert. Leider interessiert den bei uns nur die ganz angefressenen Hockey-Fans. Auf eine Weltmeisterschaft oder gar eine Champions Hockey League müssen «NHL 17»-Besitzer leider verzichten.

 

Fazit und Releasedatum für PS4 und Xbox One

Mit «NHL 17» knüpft EA langsam aber sicher wieder an die tollen Zeiten bis hin zu «NHL 14» an. So überzeugt die diesjährige Ausgabe mit riesiger Modivielfalt. Und mit dem Franchise-Modus gibt es die wohl umfassendste Simulation über die Führung eines Eishockey-Vereins. Als Schweizer freuen wir uns natürlich über die Rückkehr von drei Schweizer Stadien – fürs nächste Jahr dürfen es aber gerne noch einige mehr sein.

Wertung: 8 von 10 spektakulär versenkten Slapshots

NHL 17, für PS4 und Xbox One, ab 12 Jahren

Publiziert am 19.09.2016 | Aktualisiert am 19.09.2016
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