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Story
Beim neuen «Prince of Persia» handelt es weder um einen Nachfolger des letzten Teils, noch um eine Umsetzung des etwa gleichzeitig erscheinenden Kinofilms. Stattdessen hat das Game eine eigenständige Handlung mit jenem Prinzen, der bereits der Held der «Sands of Time»-Trilogie war. Dieser eilt seinem Bruder zur Hilfe, der sein Königreich von einer Horde Untoter und Dämonen aus der Wüste bedroht sieht.
Gameplay
Spielerisch erinnert «Prince of Persia – The Forgotten Sands» ebenfalls an die «alte» Trilogie. Die Entwickler zeigten uns den Anfang des Spiels. Der Prinz kommt am Palast seines Bruders an, während schon Feuerbälle durch die märchenhafte Szenerie fliegen. Doch der adelige Held lässt sich davon nicht abhalten und springt und hüpft akrobatisch durch die Umgebung oder hangelt an Vorsprüngen entlang.
Intensiver im neuen Spiel die Kämpfe, bei denen unser Held von bis zu 50 Gegnern gleichzeitig attackiert wird. Viele der Angriffe lassen sich aufladen und so verstärken. Allerdings ist der Prinz während dieser Zeit verwundbar. Hier gilt es das Risiko so zu dosieren, dass man das Optimum herausholt. Die Kämpfe sollen einen epischeren Anstrich erhalten als in den letzten Teilen und zum Teil in weitläufigen Umgebungen stattfinden.
Neu beherrscht der Prinz die Kräfte der Natur, was ihm einige nützliche Fähigkeiten einbringt und dem Spiel neue Rätsel ermöglicht. So kann der Held etwa Wasser in eine feste Masse verwandeln. Aus einer Statue spritzendes Wasser wird so plötzlich zur Plattform, von der aus er neue Gebiete erreicht. Und während ein Wasserfall an einer Wand zum Beispiel einen so genannten «Wallrun» verhindert, lässt sich dies mit stehendem Wasser problemlos bewerkstelligen.
Der Anteil von Kämpfen sowie Hüpf- und Rätselpassagen soll im fertigen Spiel je rund 50 Prozent betragen. Während des ganzen Spiels sammelt der Prinz dabei Erfahrungspunkte, mit denen sich sowohl die akrobatischen wie auch seine Kampffertigkeiten weiter ausbauen lassen. So kann der Prinz während einem Sprung die Luft um sich herum zerreissen und so die anstürmenden Feinde wegkatapultieren. Auch bekannte Manöver – wie etwa bei einem Fehler die Zeit zurückzuspulen – sind wieder im Spiel.
Technisch
Der Spiel benutzt die Grafik-Engine aus «Assassins Creed 2» und sieht auch dementsprechend bestechend aus. Besonders die Wassereffekte gehören zum Besseren, was es bisher auf Konsole zu sehen gab. Auch die aufwändig gestalteten Räume und Umgebungen sind bis ins letzte Detail ausgestaltet. Kurzum: «Prince of Persia – The Forgotten Sands» bringt den Prinzen in würdiger Technik auf die neuen Konsolen.