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Übersicht
Brutal und brutal witzig: «Dead Rising» war aufgrund seinen Inhalts bestimmt nichts für Kinder, konnte aber Fans von Zombie-Schnetzlern mit seinen abgefahrenen Ideen begeistern. Der zweite Teil verlegt nun das Geschehen von einem Einkaufszentrum in eine ganze Stadt. Die Glücksspiel-Metropole Fortune City – Las Vegas lässt grüssen – wird nach einem Virenausbruch von Zombies überrannt. Der Spieler muss als ehemaliger Motocross-Fahrer Chuck Greene nach dem Rechten schauen. Dabei sind bei der Wahl der Mittel praktisch keine Grenzen gesetzt – je kreativer und tödlicher desto besser.
Gameplay
An der X10 konnten wir eine auf zehn Minuten beschränkte Demo anspielen, während der es galt, auf einer belebten Strasse möglichst viele Zombies loszuwerden. Um dies zu bewerkstelligen kann Chuck in der Umgebung Parkbänke, Registrierkassen oder Wasserkanister packen. Damit prügelt er auf die Untoten ein, unter denen auch knapp bekleidete ehemalige Tänzerinnen zu finden sind.
Allerdings gibt es effektivere Wege: So gibt es in Waffenläden verschiedene Todbringer zu erstehen. Mit dem Hirschkopf-Helm kann unser Held die unzähligen Feinde aufs Geweih nehmen. Die Feuerwerks-Bazooka verballert hingegen Raketen, die neben einem schönen Funkenregen auch gleich noch einiges an Zerstörung anrichten. Dabei kann Chuck im Gegensatz zu seinem Vorgänger Frank auch im Laufen um sich schiessen.
Noch besser sind Waffenkombinationen. So lassen sich auf einer Werkbank etwa an einem Paddel zwei Kettensägen befestigen, um danach zum fröhlichen Zombie-Rudern anzutreten. Hat man zuvor noch die passende Combo-Karte gesammelt oder erworben, gibt es für jeden toten Untoten doppelte Punkte.
Das Highlight war schliesslich nach erreichtem Missionsziel die sogenannte «Preis-Runde». Mit seinem Motocross-Bike und zwei an den Lenkern befestigten Kettensägen pflügt sich Chuck schliesslich in einem Affenzahn durch die Zombiehorden. Mit vernichtenden Folgen für die blutrünstigen Feinde.
Technik
Die Möglichkeit, eine praktisch unendliche Zahl von Zombies darzustellen, hat ihren Preis. So präsentiert sich die Grafik relativ detailarm und auch die Kollisionsabfrage hat noch ihre Macken. Zudem wirkt Fortune City so, als hätte jemand zu tief in den Farbtopf gegriffen. So knallbunt ist nicht mal das echte Vegas. Bis zum Release bleibt aber noch viel Zeit, um nachzubessern.