Angespielt: The Legend of Zelda – Skyward Sword Vorsicht mit dem Schwert

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Von Martin Steiner
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Im nächsten Jahr begibt sich der immer noch grün gekleidete Link auf ein neues Abenteuer. Wir konnten «Skyward Sword» an der Gamescom anspielen.

Übersicht
Obwohl der Held immer Link heisst und ein grünes Gewand anhat, besitzt auch «The Legend of Zelda – Skyward Sword» eine eigenständige Story. Das Game spielt vor dem Serienhighlight «Ocarina of Time». Der Held wächst dieses Mal auf einer über den Wolken schwebenden Insel auf, wo er das titelgebende Schwert findet. Dabei verschlägt es ihn in eine fremde Welt, die von dunklen Mächten beherrscht wird.

Gameplay
Links wichtigste Waffe ist natürlich das Schwert, das mit dem Remote-Controller geführt wird. Dabei erkennt das Spiel waagrechte, senkrechte und auch diagonale Schläge. Dies funktioniert sehr gut, sofern man nicht einfach rumfuchtelt, sondern die Hiebe bewusst mit dem Controller ausführt.

Dazu hält einem das Spiel auch mit zwei Mechanismen an: Zum einen sind einige Gegner nur mit Schlägen in die richtige Richtung zu bezwingen. Zum anderen kann Link das Schwert, wenn er es senkrecht in die Luft hält aufladen und so beim nächsten Hieb mehr Schaden anrichten. Wer also exakt und mit einem Plan anstatt wild hin und her schwingend vorgeht, hat die besseren Erfolgsaussichten.

Dies bekamen wir besonders bei einem Skorpion-ähnlichen Zwischengegner zu spüren. So müssen die beiden Klauen mit einem Schwung in die richtige Richtung getroffen werden, bevor man sich an den Körper des Tieres wagen kann. Dank der guten Bewegungserkennung landeten wir nur wenige Schläge daneben. Einzig die Ausholbewegung bevor man zum eigentlichen Schlag ansetzt, braucht etwas Eingewöhnungszeit.

Auch sonst funktioniert die Bewegungssteuerung exzellent. So erkennt das Spiel problemlos, ob man eine Bombe werfen oder rollen möchte. Auch mit Pfeil und Bogen hatten wir weniger Probleme, als noch im letzten Spiel. Einzig das mechanische Insekt, das für Link entfernte Gegenstände einsammeln kann, reagierte noch etwas widerspenstig auf unsere Befehle.

Fazit

Man kann vom wieder comicartigeren Look des Spiels halten was man will, spielerisch gibts an «Skyward Sword» bisher nichts zu mäkeln. So besitzt das Game eine der besten Bewegungssteuerungen. Leider müssen wir uns bis zum Release des Spiels noch etwas gedulden. Das neue «Zelda» erscheint zu einem noch unbekannten Zeitpunkt im Jahr 2011 für die Wii.
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