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Wie bei jedem «Sims»-Spiel steht auch im dritten Teil zu Beginn die Charaktererschaffung an. Und da zeigt sich bereits, wo das neue Spiel hingeht: noch umfangreicher, noch vielfältiger. So lassen sich zum ersten Mal tatsächlich völlig unterschiedlich aussehende Sims erschaffen. Zudem kann man dem eigenen Sim fünf verschiedene Charaktereigenschaften zuweisen. Egal ob chaotisch, kokett, guter Küsser, beziehungsphobisch, charismatisch, romantisch oder einfach abgrundtief böse: praktisch jeder Wesenszug hat im Spiel seine Auswirkungen.
Je nach Wahl kann danach unter drei entsprechenden Lebenszielen ausgewählt werden. Unser Testsim hatte zum Beispiel eine Journalisten-Karriere im Kopf und wollte dort vom Zeitungsjungen bis zum Nachrichtensprecher aufsteigen. Nach der Wahl des eigenen Hauses auf einer Karte kann das Leben schliesslich losgehen.
Neu ist die offene Welt, in der sich die Sims jetzt bewegen. Egal ob Restaurant, Stadtpark, Bücherladen, Bibliothek, Theater oder Kino: Überall können sich die Sims kennenlernen, miteinander flirten, Dinge lernen oder weiteren Tätigkeiten nachgehen. Hat man schliesslich andere Personen kennengelernt, werden auch deren Häuser auf der Übersicht eingeblendet, damit man sie besuchen kann.
Dabei stehen den Sims bei jedem Gebäude mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: So können sie im Restaurant essen, Drinks bestellen oder den Abend auf der Terasse verbringen. Auch während der täglichen Arbeit kann man auswählen, ob man emsig arbeiten, mit den Arbeitskollegen labern oder sich beim Chef einschleimen möchte.
Ziel des Spiels – neben der Erfüllung des Lebenstraums – ist, den Sim möglichst bei Laune zu halten. So hebt ein Besuch im Kino oder ein Flirt die Stimmung, während Körpergerüche, ein chaotisches Zuhause oder Stress im Job die Moral senkt. Hat man aber zum Beispiel seinem Sim die Eigenschaft Workaholic mitgegeben, hat Arbeitsstress keine Auswirkung auf die Laune. Zusätzlich meldet sich der Sim mit immer wieder neuen Wünschen, die man ihm erfüllen kann. Dafür gibt es Lebenspunkte, mit denen sich Boni wie Gratiseintritte ins Theater erwerben lassen.
Trotz seiner Komplexität und den fast unendlichen Möglichkeiten spielt sich «Die Sims 3» richtig flott. So gelingt es dem Spiel, mit immer neuen Zielen und Optionen gnadenlos zu motivieren. Einzig die Kamerasteuerung war zum Teil noch etwas träge. Trotzdem dürfte das dritte «Sims» mit seinem riesigen Umfang der mit Abstand beste Teil der Reihe werden. Erscheinen soll das Game am 4. Juni für PC.
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Mieses Essen kann hingegen ganz schnell auf die Stimmung schlagen. Oder kann sie einfach Kinder nicht ausstehen?