Angespielt: Fallout – New Vegas Vegas rocken mit dem King

  • Aktualisiert am 20.01.2012
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Obwohl Freeside die Slum-Region von New Vegas ist, treibt sich dort ein König mit seinen «Untertanen» herum. Wir haben «Fallout – New Vegas» an der Gamescom angespielt

Übersicht
Das Action-Rollenspiel «Fallout 3» gehört heute noch zu den besten Games seiner Art. Auch der Nachfolger «Fallout – New Vegas» spielt in einer postapokalyptischen Welt nach dem dritten Weltkrieg. Verändert hat sich das Szenario: Anstatt in der Nähe von Washington D.C. geht das neue Game in und um die Spielerstadt New Vegas über die Bühne. Wir hatten an der Gamescom die Gelegenheit, das Spiel eine Stunde anzuspielen.

Gameplay
Der gezeigte Abschnitt spielt in Freeside, einem heruntergekommenen Vorort von New Vegas. Unser eigentliches Ziel liegt in der Spielerstadt, dessen Tor aber von einem Polizeiroboter bewacht wird. Da der Held aber weder die nötigen Papiere, noch die 2000 Kronkorken Bestechungsgeld und schon keinesfalls über die nötige Hack-Fähigkeit verfügen, um den Roboter umzuprogrammieren, muss er unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Um die Papiere zu bekommen, muss man sich mit einem Typen einlassen, der sich selber The King nennt und sich mit seiner Gang – die alle zufällig Elvis ähnlich sehen – in einer ehemaligen Imitatoren-Schule niedergelassen hat. Doch auch in Freeside ist nichts umsonst und so hat der King einige Aufträge für uns bereit.

Als erstes muss der Held den verdächtigen Leibwächter Ornis unter die Lupe nehmen, derdem King die Kunden wegnimmt. Nachdem wir ihn selbst als Bodyguard engagieren, stellt sich heraus, dass er Überfälle inszeniert, um vor seinen Klienten als Held zu glänzen. Nur dumm, dass er für vier Angreifer nur drei Schüsse benötigt, um die brenzlige Situation zu lösen.

Eine weitaus komplexere Mission dreht sich darum, einen Überfall auf Reisende in einer ehemaligen Mormonen-Festung aufzuklären. Nach mehreren Gesprächen mit den Überlebenden stellt sich heraus, dass Soldaten der New Californian Republic (NCR) für die Schandtaten verantwortlich sind. Während der rund 30-minütigen Sequenz füllte sich unser Quest-Log immer weiter mit neuen Haupt- und Nebenaufgaben, die meist direkt mit der ursprünglichen Mission um die Überfälle zu tun haben. So muss man, um weitere Informationen zur NCR zu erhalten, bei einer Ärztin die medizinischen Vorräte aufstocken.

Fazit

Besonders die baumartige Missionsstruktur mit vielen Verzweigungen und Nebenmissionen vermag zu überzeugen. So merkt man dem Spiel an, dass es 40 Prozent mehr Dialoge beinhaltet als der Vorgänger. Die vielen Ladebildschirme bei jedem Regionenwechsel und auch beim Betreten der Häuser trüben den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck. Erscheinen soll das Game am 21. Oktober 2010 für PC, PS3 und Xbox 360.
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