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«God of War 3» beginnt genau dort, wo der zweite Teil aufgehört hat. Mit den Titanen steht der ehemalige spartanische Krieger Kratos am Fusse des Olymps, um mit den dort wohnenden Göttern ein für alle Mal aufzuräumen. Der Hintergrund für packende und epische Schlachten wäre also gelegt. Zur restlichen Story wollte man während der Präsentation im Sony-Studio von Los Angeles nichts mehr erzählen. Nur so viel: Die Geschichte soll sich im dritten Teil vor allem auch um Kratos selbst drehen und zeigen, wie der Antiheld im Kopf funktioniert. Und der dritte Teil wird definitiv der letzte der Saga sein.
Reite den Zyklopen!
Viel wichtiger war aber sowieso die rund 15-minütige Vorführung des Games. Die Demo spielte in einem Militärlager am Fusse des Olymps. Mit einem umherwandelnden Titanen im Hintergrund nahm Kratos den Kampf mit Harpyen, Skeletten und zum Schluss mit dem Sonnengott Helios auf. Sah «God of War 2» auf der PS2 schon gut aus, nimmt das Spiel auf der PS3 nochmals einen riesigen grafischen Sprung. Insbesondere die Charakterdetails und -animationen suchen ihresgleichen. So sind etwa bei Kratos sogar hervorstehende Adern erkennbar, wenn er im Kampf seine Muskeln anspannt.
Spielerisch neu ist die Möglichkeit, riesige Gestalten wie Zyklopen oder Trolle «besteigen» und danach in den Kampf führen zu können. Dank des Untersatzes kann sich Kratos auch durch grössere Gegnermassen pflügen. Und muss unser Held einmal über einen Abgrund segeln, kann er sich einfach an eine Harpye hängen.
Die Qual der Waffenwahl
Aber auch die Gegner sind nun organisierter: So besitzen etwa Zentaurengruppen einen Komandanten, der seine Truppen anführt. Gelingt es aber Kratos den Befehlshaber zu besiegen, werden auch die übrigen Feinde weniger stark. Auch Kratos besitzt nun über neue, noch brutalere Angriffe. So kann er etwa seine Gegner packen und Kopf voraus in die nächste Mauer rammen oder ihn als Schild gegen weitere Feinde benutzen. Die Waffen sollen dabei ausgeglichener sein, als in der letzten Ausgabe, in denen die Kettenschwerter mit Abstand am stärksten waren.
Besonders beeindruckte uns, wie sich die vielen Spielelemente zu einem Ganzen zusammenfügen. Kämpfen, schweben, eine Ballista abfeuern, einen Bosskampf gegen Helios bestehen, ihm mittels Nachdrücken von eingeblendeten Tasten den Kopf abreissen und zum Schluss in einem Affenzahn durch einen Schacht fliegen – und das alles in rund 15 Minuten. Für Abwechslung während des Spiels dürfte gesorgt sein. Auch sonst scheint «God of War 3» seine hohen Erwartungen erfüllen zu können. Geplant ist der Start des Spiels auf der PS3 für anfangs 2010.