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Gehts Ihnen auch so? Häufen sich bei Ihnen im Umfeld auch die Fälle von SuDoku-Sucht-Outings? Es scheint, wer einmal mit Eulers Zahlenknobelei in Berührung kam, könne sich nicht mehr so recht davon losreissen.
Dabei klingt eigentlich ganz einfach, was viele so fasziniert. In 3 mal 3 grösseren Quadraten, die ihrerseits in 9 kleinere Quadrate aufgeteilt werden, müssen die Ziffern 1 bis 9 jeweils so platziert werden, dass jede Zahl pro grosses Quadrat, pro Zeile und pro Spalte genau einmal vorkommt. Es gibt jeweils nur eine Lösung, die zu finden sich aber je nach Schwierigkeitsgrad als Pièce de Résistance erweist. Es ist, als bastelte man ohne Mithilfe eine dübelfixierte Ikeawohnwand (vorne «Klick», hinten «Plumps») zusammen – nur ohne Dübel.
Die Münchner Software-Bude «Digital Publishing» erkennt jedenfalls die Zeichen, oder vielmehr die Zahlen der Zeit und bringt ein SuDoku-Game auf den Markt. Der Spieler soll nach Angaben des Herstellers über einen Lernmodus und einen Assistenten behutsam in die Kunst des SuDoku-Lösens eingeführt werden.
Ab Mitte Oktober gibt es drei Versionen des SuDoku-Games im Buchhandel zu kaufen. Mit 1’111 Rätseln auf CD-ROM (17.50 Franken), mit 2222 Rätseln auf CD-ROM und 100 zusätzlichen in einem Büchlein (35 Franken) und mit 3333 Rätseln (65 Franken). Letztere Ausgabe bietet zur Standard-Software zusätzlich eine Anwendung, mit der sämtliche SuDokus aus Zeitschriften und Web gelöst werden können. Aber, liebe SuDoku-Süchtige, wo bleibt denn da der Spass?
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Das SuDoku-Game erschient Mitte Oktober als CD-ROM in drei Versionen.