Spielen und viel Geld scheffeln

  • Publiziert: 05.12.2006, Aktualisiert: 02.01.2012
  • von Martin Steiner

Millionärin mit Spielen? Genau dies hat eine Frau in der Lebenssimulation «Second Life» geschafft. Auch mit anderen Games lässt sich Geld verdienen – obwohl dies eigentlich verboten ist.

Bestes Beispiel für virtuelle Wertschöpfung ist die Lebenssimulation «Second Life». Dort wurde eine Deutsch-Chinesin Dollar-Millionärin, indem sie für andere Spieler feudale Anwesen innerhalb der Gamewelt gestaltete und verkaufte.

Diese zahlten in der virtuellen Währung Linden-Dollar, der sich in echte Dollars umtauschen lässt. Insgesamt werden pro Tag über eine halbe Million Dollar gewechselt – Tendenz steigend.

Doch nicht alle Online-Spiel-Betreiber gehen mit echten Moneten so locker um. Bei «World of Warcraft» mit 7,5 Millionen Abonnenten sieht man es nicht gerne, wenn mit Goldstücken aus dem Game gehandelt wird. Doch jegliche Versuche, etwas dagegen zu unternehmen, scheiterten.

Auf eBay gibt es unter dem Stichwort «World of Warcraft» über 800 Angebote zu finden. Für 10000 Goldstückli muss man mindestens 400 Franken hinblättern.

Eine andere Taktik hat Sony bei ihrem ähnlichen Online-Spiel «Everquest 2». Anstatt den Handel mit Gold und Gegenständen zu verbieten, wird dies mit einem eigenen Service sogar gefördert. Natürlich nicht ganz uneigennützig: Sony verdient an jedem Transfer 10 Prozent des Umsatzes mit.

play Wer diese drei Damen (Szene aus «Second Life») ausführen will, braucht echte Dollars.

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