Angespielt: Killzone 3 Sev gegen das Blech-Ungetüm

  • Publiziert: 03.01.2011, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Martin Steiner

Zum dritten Mal muss sich die Menschheit gegen die garstigen Helghast wehren. Wir konnten einen neuen Level des am 23. Februar erscheinenden PS3-Shooters «Killzone 3» anspielen.

Übersicht
Nach dem Tod ihres Diktatoren, verstricken sich die Helghast auf ihrem Heimatplaneten in interne Machtkämpfe. Da aber auch die Menschenarmee beim Krieg auf dem Planeten Helghan grosse Verluste hinnehmen musste, gilt es für die Helden Rico und Sev zu überleben, bis Verstärkung eingetroffen ist. Doch dies ist gar nicht so einfach. Denn in der von uns gespielten Demo stellt sich ein Metallmonster in der Grösse eines Wolkenkratzers den Überlebenden in den Weg.

Gameplay
Der Demolevel beginnt in einem Industriegebiet, wo man zunächst mit Knarren und Flammenwerfer bewaffnete Helghan bekämpft. Wie in den anderen Spielen der Serie, gilt es hier aus der Deckung heraus zu ballern. Wer sich sofort mitten in den Kampf stürzt, dürfte ziemlich bald als Toast enden. Als Waffen stehen dem Spieler verschiedene Sturmgewehre zur Verfügung, wobei man sich die Gegner auf Knopfdruck etwas heranzoomen kann.

Der Höhepunkt und der grösste Abschnitt des Spiels ist aber der Kampf gegen den sogenannten Mawlr, ein waffenstarrender Mech mit der Höhe eines Wolkenkratzers. Zunächst gilt es, sich in verschiedenen Bunkern zu verstecken, während der riesige Feind Raketen und Mörser auf die Menschenarmee regnen lässt. Doch auch der grösste Gegner hat einen Schwachpunkt. Nach jeder Angriffssalve muss er die Lüftungs-Ventilatoren öffnen, die sich während der kurzen Phase mit Lenkraketen attackieren lassen. Die Munition stellt kein Problem dar, weil sich diese an im Spiel verteilten Lagern wieder auffüllen lässt. Allerdings lösen sich mit der Zeit die schützenden Bunker in ihre Einzelteile auf. So gilt es auch mal, zwischen den Salven die Position zu wechseln

Wer jetzt aber denkt, dass es mit Raketenbeschuss getan ist, hat sich geirrt. Nach einer kurzen Ballereinlage mit regulären Helgast-Truppen erwacht das riesige Ungetüm wieder zu neuem Leben. Jedoch können sich Sev und Co. in kleine Flugschiffe retten, von denen aus sie den Mawlr mit einem Geschütz unter Beschuss nehmen. Diese Sequenz spielt sich wie ein Railshooter, bei denen es die verschiedenen Kanonen des Mechs aufs Korn zu nehmen gilt. Nach intensiven Schusswechseln ist die Mission schliesslich geschafft und auch die Demo zu Ende.

Neben der Intensität und der hervorragenden Grafik fällt vor allem die unverkrampfte Sprache der Helden auf. Anders gesagt: Sie fluchen in der englischen Version so, wie ihnen der Schnabel gewachsen. Noch ein wenig gewöhnungsbedürft fanden wir die Steuerung, da die Tastenbelegung doch etwas anders ausfällt, als bei anderen Shootern. Die Demo lässt sich übrigens auch zu zweit im Splitscreen-Modus spielen.

Fazit

Nach der Eisige Gefechtebeim letzten Anspielen überzeugte uns der neue Abschnitt fast noch mehr. Der Kampf gegen den Mawlr nimmt epische Ausmasse an, benötigt auch in Echtzeit rund 30 Minuten und gehört zum Intensivsten, was wir je an einem Bosskampf zu sehen bekamen. Besonders wenn den Helden die Bunker um die Ohren fliegen während draussen das Ungetum unbeirrt seinen Beschuss fortsetzt, zeigt die Kriegsatmosphäre seine volle Wirkung. Wir sind gespannt, ob das Game das Niveau über die ganze Kampagne halten kann. Erscheinen soll «Killzone 3» am 23. Februar 2011 für PS3.

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