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Übersicht
Während die Umgebung von Washington D.C. in «Fallout 3» nach dem dritten Weltkrieg völlig verwüstet war, erging es Nevada in «Fallout – New Vegas» besser. Die Region wurde nie von einer Atombombe getroffen und ist noch relativ intakt. So leuchten in der titelgebenden Spielerstadt immer noch Neonreklamen und die meisten Hotels stehen noch. Wir konnten bereits einen ersten Spaziergang durch New Vegas unternehmen und zudem mit der New Californian Republic in der Wüste einen Angriff auf einen Vorposten starten.
Gameplay
Die Demo startete etwas ausserhalb von New Vegas. Dort hat die New Californian Republic das Sagen und sorgt für Recht und Ordnung. Ziel ist der Aussenposten Nelson, der von der üblen Caesar‘s Legion – die gerne auch mal ganze Städte niederbrennt – überfallen wurde. Mit dabei hatten wir neben zwei Soldaten einen Typen namens Boone. Wie im letzten Teil lassen sich auch im neuen Spiel wieder bis zu sieben Freunde gewinnen, die den Spieler begleiten. Diese besitzen alle eine umfangreiche Hintergrundgeschichte.
Sobald man der kleine Trupp die ersten Feinde trifft, entbrennt eine wilde Schiesserei. Dabei darf der Spieler wieder entscheiden, ob er das Game wie einen Shooter oder mit dem VATS-System in taktischer Manier spielen will. Dabei fällt auf, dass vor allem der Shooter-Modus nun effektiver ist und keine Nachteile gegenüber der taktischen Steuerung mehr hat.
Dabei haben es einige neue Waffen ins Spiel geschafft: So lassen sich Gegner mit C4 in die Luft sprengen, nachdem man ihnen das Zeug unbemerkt untergejubelt hat. Die «Anti-Material Rifle» ist hingegen ein gigantisches Scharfschützengewehr, das sogar einen Rückstoss erzeugt, wenn man es aus der Hüfte benutzt. Neben der typischen Ego-Perspektive besitzt das Spiel nun auch eine Ansicht, bei der die Kamera dem Helden über die Schulter guckt.
Obwohl auch die Umgebungen in der Wüste sehr hübsch aussehen, hinterlässt grafisch vor allem die Stadt New Vegas einen tollen Eindruck. Überall blinken Neonlichter, und riesige Hotelreklamen prägen das Bild. Hinter der schönen Fassade kämpfen aber ein reicher Casino-Tycoon und die örtliche Mafia um die Vorherrschaft. Auf den Strassen bieten Prostituierte ihre Dienste an und bevor man sichs versieht, hat man im nächsten Casino sein ganzes Vermögen beim Roulette oder Blackjack verspielt.