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Die Qualm-killende Maus kommt vom Komponentenanbieter Aopen und heisst «Anion Mouse». Dabei ist der Name Programm: So werden laufend Anionen, negativ geladene Teilchen, produziert (100000 bis 150000 pro Kubikzentimeter in 30 Sekunden). Diese ziehen, wie wir natürlich alle aus dem Chemieunterricht wissen, positiv geladene Teilchen (Kationen) an.
Mit einem Wirkungsradius von ungefähr einem halben Meter säubert die Maus so die Luft von Zigaretterauch, der – Sie habens erraten – viele Kationen enthält.
Die Hersteller versprechen aber nicht nur rauchfreie Sicht auf den Bildschirm. Die Ionen-Maus soll auch gesund sein. So werde auch die Kationen-Strahlung, wie sie bei vielen elektronischen Geräten vorkommt, neutralisiert. Als Nebeneffekt soll auch der PH-Haushalt des menschlichen Organismus reguliert werden. Dem nicht genug: Die negativ geladenen Ionen wirken sich stimulierend auf die Aktivität des vegetativen Nervensystems aus, was Müdigkeit vorbeuge.