Angespielt: Marvel vs. Capcom 3 – Fate of Two Worlds Kampf der Superhelden

  • Publiziert: 02.08.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Martin Steiner

Superhelden gegen Gamefiguren: In Marvel vs. Capcom 3 – Fate of Two Worlds» treten die beiden Seiten mit jeweils drei Figuren zu zünftigen Prügeleien an. Wir waren an der E3 mitten im Getümmel.

Übersicht
Nach über acht Jahren Pause erscheint nächstes Jahr das dritte «Marvel vs. Capcom». Dabei treten – wie der Name erahnen lässt – die Helden aus Comics und Games gegeneinander an. Für Marvel stürzen sich zum Beispiel der grüne Hulk, Deadpool oder Wolverine ins Getümmel, während unter den Capcom-Figuren «Resident Evil»-Chris, «Devil May Cry»-Dante oder «Street Fighter»-Ryu zu finden sind.

Gameplay
Wie in den letzten Ausgaben der Reihe begibt sich der Spieler mit drei frei wählbaren Charakteren in die Schlacht. Dabei lassen sich die Figuren jederzeit auswechseln. Dies kann man auch taktisch geschickt nutzen, indem man eine Schlagkombination mit einem Kämpfer startet und dann mit einer anderen beendet – oder bei den richtigen Charakteren gleich eine Attacke zu zweit startet.

Ein wichtige Rolle spielt auch der Luftkampf: So lassen sich die Gegner nach oben werfen und dort mit verheerenden Angriffskombinationen eindecken oder von dort aus zu Boden rammen. Allerdings birgt das In-die-Luft-Werfen ein gewisses Risiko, da sich die Aktion kontern lässt und man auf einmal selbst hilflos durch die Umgebung fliegen könnte.

Ein grösseres Augenmerk als beim letzten Spiel legen die Entwickler auf die Story. So hat jeder Charakter seine eigene Geschichte inklusive einer Abspannsequenz. Zudem haben die Figuren coole Sprüche auf Lager, mit denen sie das Kampfgeschehen kommentieren. Marvel-Schurke Deadpool spricht zum Beispiel den Spieler direkt an und sagt ihm, wenn er den Controller nicht im Griff hat.

Grafisch hinterlässt das Game einen bestechenden Eindruck. Die Aktionen der Kämpfer werden von vielen spektakulären Effekten begleitet. Obwohl sowohl Charaktere wie auch Hintergründe dreidimensional gestaltet sind, können sich die Kämpfer «nur» nach vorne, zurück und nach oben bewegen. Seitliche Ausweichmanöver sind nicht vorgesehen.

Fazit

Mit nur noch drei Tasten für die verschiedenen Hiebe und Tritte dürfte das Spiel um einiges zugänglicher sein, als die komplexeren Vorgänger. Ob dies zusammen mit der horrenden Geschwindigkeit dann nicht nur auf einen Tastenprügler hinaufläuft, muss sich noch weisen. Erscheinen soll «Marvel vs. Capcom – Fate of Two Worlds» anfangs 2011 für PS3 und Xbox 360.

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Wie wird «Marvel vs. Capcom 3 – Fate of Two Worlds»?»

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