Vorschau: Assassin's Creed – Brotherhood Ezio sucht seine Brüder

  • Publiziert: 13.07.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Martin Steiner

Alle Wege führen nach Rom. Auch jener von Ezio in «Assassins Creed – Brotherhood». Dabei gerät er nicht nur an die Templer, sondern auch an die Schweizergarde. Wir haben das Game angeschaut.

Übersicht
«Assassins Creed – Brotherhood» beginnt direkt nach dem letzten Abenteuer. Grosses Thema des Spiels ist der Kampf der Assassinen gegen die Templer. Dabei wird der grösste Teil des Spiels in Rom spielen. Neu kann Ezio während des Abenteuers weitere Assassinen rekrutieren, die an seiner Seite den Kampf aufnehmen.

Gameplay
Der Beginn des Spiels geht allerdings im Jahr 1499 in Ezios Familienvilla in Monteriggioni über die Bühne, wo er sich nach den Strapazen des letzten Abenteuers gerade ein Schäferstündchen mit Caterina Sforza leistet. Doch daraus wird nichts. Denn auf einmal wird der Ort von den Templern mit schwerem Geschütz angegriffen. Ezio bleibt nur noch die Flucht, da die Feinde unter der Leitung von Cesare Borgia alles zertrümmern, was der Spieler im zweiten Teil aufgebaut hat.

Neu kann der Spieler das Pferd auch innerhalb der Stadtmauern benutzen und so erreicht Ezio in kurzer Zeit die Stadtmauer. Diese bricht allerdings unter Ezios Füssen zusammen, so dass ihn nur ein Sprint zum nächsten Befestigung in Sicherheit bringt. Dort kann er mit Kanonen die feindliche Armee unter Beschuss nehmen, wobei vor allem die Belagerungstürme ein lohnendes Ziel abgeben.

Nachdem die Hauptstreitmacht abgewehrt ist, gilt es noch die letzten Angreifer auszuschalten. Hierbei helfen Ezio auch einige neue Kampfmanöver. So kann er seine Feinde nun nicht nur entwaffnen, sondern ihnen auch mit einer Wurfaxt den Schädel spalten. Zusätzlich kämpft Ezio auch hoch zu Ross und begeht von dort aus auch seine (nicht ganz so) heimlichen Meuchelmorde gegen die gesuchten Personen.

Während des Spiels rekrutiert Ezio neue Assassine und bildet sie aus, um sie auf den finalen Kampf in Rom vorzubereiten. Das Ziel dort ist Rodrigo Borgia, seines Zeichens Papst Alexander VI. und heimlicher Anführer der Templer. Wie im ersten Teil Monteriggioni kann der Spieler nun auch die Stadt Rom aufwerten, um so mehr Geld zu verdienen.

Das grosse Finale spielt schliesslich im Jahr 1503. Dabei kämpfen die ausgebildeten Assassinen, darunter erstmals auch weibliche Mitstreiterinnen, an der Seite von Ezio, indem sie von den Dächern aus mit Knarren auf die Feinde schiessen oder mit Rauchbomben ihnen die Sicht nehmen. Die Assassinen können aber auch sterben, sofern man sie zu offensiv an die Front schickt. Der Schluss der Demo war schliesslich ein Kampf gegen die Schweizergarde, die den Papst gegen die angreifenden Assassinen beschützen.

Neben der Einzelspieler-Kampagne zeigten die Entwickler auch eine Variante des neuen Multiplayer-Modus. Dieser heisst «Wanted» und ist eine Art Katz-und-Maus-Spiel in der Stadt Rom. Dabei bekommt jeder Spieler einen Gegner zugeteilt, den er meucheln oder vor dem er fliehen muss. Sobald das Duell auf die eine oder andere Art entschieden ist, bekommt man einen neuen Gegner zugeteilt.

Fazit

Obwohl sich technisch nicht viel getan hat, macht vor allem das Betreuen der eigenen Assassinen Lust auf mehr. Mit mindestens 15 Stunden Spielzeit scheint auch der Umfang zu stimmen. Wir sind gespannt wie sich die Geschichte mit Desmond Miles in der aktuellen Zeit weiterentwickelt, von dem wir in der gezeigten Demo gar nichts gesehen haben. Erscheinen soll «Assassins Creed – Brotherhood» bereits am 18. November für PC, PS3 und Xbox 360.

Top 3

1 Heavy Rain Origami zum Selberfaltenbullet
2 SuDoku auf Klickbullet
3 Crysis 2 Chaos in New Yorkbullet

Games

Wie wird «Assassin's Creed – Brotherhood»?»

  • 95,3% Top
  • 4,7% Flop