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Übersicht
Weg vom Zweiten Weltkrieg, hin zu einem aktuellen Konflikt. Die «Medal of Honor»-Reihe geht einen ähnlichen Weg wie zuvor die «Call of Duty»-Serie. Der neue Teil des EA-Kriegsshooters spielt während des Afghanistan-Konflikts im Jahr 2001. Speziell: Während die Einzelspieler-Kampagne vom EA-Studio in Los Angeles entwickelt wird, stammt der Multiplayer-Modus von Dice aus Schweden. Letztere waren bereits für «Battlefield – Bad Company» verantwortlich. An der E3 hatten wir die Gelegenheit, zwei der Multiplayer-Karten anzuspielen.
Gameplay
Die erste Map spielt im Helmand Valley. Die hügelige Gebirgsumgebung bietet auch wegen der überall zu findenden Bombenkratern viele Deckungsmöglichkeiten. Als Koalitionsarmee gilt es zwei Checkpunkte und danach einen Stützpunkt zu erobern, die von den Taliban natürlich bis aufs letzte verteidigt werden. So entwickelte sich ein lebhaftes Gefecht. Noch actionreicher und hektischer war der einem Team Deathmatch ähnelnde Modus Team Assault in den Strassen von Kabul. Wer hier stehen bleibt, sieht bald vorübergehend die Radieschen von unten.
Egal auf welcher Seite er spielt, stehen dem Spieler die Klassen «Rifleman», «Spec Ops» und «Sniper» zur Verfügung – jede mit individuellen Waffen und Fähigkeiten. Dabei besitzt das Spiel ein Levelsystem, bei dem man mit jedem Aufstieg neue Schiesseisen oder Zubehör freischalten kann. Jede der Klassen gilt es dabei voneinander unabhängig aufzumöbeln. Im Gefecht kann man beim Warten auf den Respawn sowohl Waffen wie auch Zubehörteile austauschen und so der momentanen Situation anpassen.
Punkte für das Charakter-Level gibt es nicht nur nach erfolgreich geschlagenen Schlachten. Zusätzlich gibts Erfahrung für das Erfüllen von Missionszielen, wenn man einem Gegner einen Headshot verpasst oder wenn man einen Feind erwischt, der zuvor den eigenen Soldaten umgelegt hat.
Grafisch besticht vor allem das zerfurchte und mit Geröll übersäte Helmand Valley mit vielen kleinen Details. Die Innenstadt von Kabul sieht etwas trister aber technisch auch hervorragend aus. Sämtliche Umgebungen basieren übrigens auf real existierenden Schauplätzen in Afghanistan.