Angespielt: Splinter Cell – Conviction (Multiplayer) Doppeltes Spiel für Geheimagenten

  • Publiziert: 29.03.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Martin Steiner

Neben der Singleplayer-Kampagne hat «Splinter Cell – Conviction» auch einen umfangreichen Multiplayer-Teil zu bieten. Auch diesen konnten wir bei Ubisoft in Montreal bereits anspielen.

Übersicht
Wer nach den zehn bis zwölf Stunden Einzelspieler-Modus von «Splinter Cell – Conviction» noch nicht genug hat, kann sich in die Multiplayer-Varianten des Spiels stürzen. Besonders darüber freuen dürften sich Kooperations-Spieler. Aber auch wer Duelle gegen einen anderen Spieler mag, kommt nicht zu kurz.

Gameplay
Kooperations-Spieler bekommen eine Kampagne mit vier rund um die Welt verteilten Levels spendiert, die jeweils mindestens eine Stunde dauern. Die Hauptrollen übernehmen der amerikanische Agent Archer sowie sein russisches Gegenstück Kestrel, die zusammenspannen müssen, um Raketen-Gefechtsköpfe zu entschärfen.

Neben der Kampagne beinhaltet das Spiel auch sogenannte Deniable-Ops, die drei weitere Modi beinhalten. Bei «Hunter» gilt es, alle Feinde zu erledigen, ohne sich selbst zu enttarnen. Wird man allerdings entdeckt, schicken die Gegner neue Truppen in die Umgebung. «Last Stand» erinnert an den «Horde»-Modus von «Gears of War 2». So muss eine Bombe vor immer stärkeren Gegnerwellen verteidigt werden, ohne dass man dabei entdeckt wird.

In «Face-Off» treten zwei Spieler gegeneinander an, müssen sich aber dabei nicht nur um ihren Gegner, sondern auch um die in der Umgebung patrouillierenden Computer-Feinde kümmern. Jeder von ihnen gibt einen Punkt, während das Abmurksen des gegnerischen Spielers fünf Punkte einbringt.

Ausser «Face-Off» können sämtliche Modi auch alleine mit einem Computerbegleiter gespielt werden, was aber wie bei «Army of Two» auch nur halb so viel Spass macht. Das gemeinsame Öffnen von Türen, Markieren von Gegnern und Durchschleichen der Umgebungen überzeugt, zumal sämtliche Elemente des Einzelspieler-Modus wie etwa das Anzeigen eines Geists am letzten vom Gegner gesehenen Standort auch hier zum Tragen kommen.

Fazit

Dank der sinnvollen Übernahme vieler Spielmechanismen aus dem Einzelspieler-Teil hat auch der Multiplayer-Part das Potenzial, über längere Zeit zu motivieren. Besonders «Hunter» verlangt viel taktisches Kalkül. Wir sind gespannt, ob die Computergegner wie versprochen je nach Spiel auch ihre Verhaltensweisen etwas ändern. «Splinter Cell – Conviction» erscheint am 15. April für Xbox 360 und kurze Zeit später für PC.
play Manchmal gehen die Agenten Archer und Kestrel aber auch weniger diskret vor.

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